Die schwedische Zentralbank hat ihren Leitzins am Donnerstag bei 1,75 % gehalten, was den Marktprognosen entsprach, und kündigte gleichzeitig eine mögliche Erhöhung vor Ende 2026 an, falls die Inflation weiter zunimmt.
Die Riksbank erklärte, dass sie die Geldpolitik auf einen strafferen Kurs ausrichten werde, wenn sich die unerwartet hohe Inflation im Sommer als längerfristig beibehalten sollte. Die Entscheidung folgt auf jüngste Erhebungen, die eine höhere Inflation als erwartet in Schweden zeigten.
In der Mitteilung der Bank wurde betont, dass die aktuelle Politik für den Augenblick angemessen sei, aber die Zentralbank gleichzeitig über die nötige Flexibilität verfüge, um zu handeln, wenn sich die Inflationsdynamik verändert. Der Hauptpolitikzinssatz wurde seit der letzten Anpassung der Zentralbank im Juni auf 1,75 % gehalten.
Die Marktpreise hatten den Zinsanpassungsentschluss bereits vollständig berücksichtigt. Die Anleger konzentrierten sich auf die zukünftige Lieferung, die die Riksbank in ihrer Forward Guidance gegeben hatte. Der Tonfall der Zentralbank deutet auf einen datenabhängigen Ansatz hin und lässt die Tür offen für eine Erhöhung, falls sich die Inflationsrate nicht eindämmen läßt.
Die Inflationsentwicklung in Schweden hat in den letzten Monaten einen wesentlichen Faktor bei den Überlegungen zur Geldpolitik dargestellt, und die Riksbank hat die Preisdrückkräfte intensiv beobachtet. Die nächste geplante Sitzung der Zentralbank ist für Oktober vorgesehen.












