Die Aktien der Schweizer Dentaltechnikgruppe Straumann Holding AG fielen am Freitag um 2,92 % auf 93,22 CHF, nachdem die Deutsche Bank ihre Bewertung herabgestuft und ihr Kursziel gesenkt hatte, unter Hinweis auf Bewertungs- und Führungsrisiken.
Der Analyst der Deutschen Bank, Falko Friedrichs, hat Straumann von „Kaufen“ auf „Halten“ abgestuft und das Kursziel von CHF119 auf CHF99 reduziert – eine Senkung von 17 %. Dies erfolgt kurz nach dem abrupten Wechsel am Firmenspitze, nachdem das Unternehmen seine mittelfristige Strategie veröffentliche, was Unsicherheiten bezüglich der Umsetzung der Pläne mit sich bringt.
Die Bank betonte auch breitere makroökonomische Hindernisse, darunter anhaltig hohe Inflation und das Potenzial für weitere Zinserhöhungen, die die Nachfrage der Kunden dämpfen könnten. Darüber hinaus warnte die Deutsche Bank vor einer möglichen Wirtschaftsabkühlung in China vor dem nächsten Volumenbasierten Beschaffungsrundgang, was die Wachstumsaussichten beeinträchtigen könnte.
Die Aktien von Straumann werden mit etwa 26 Mal den prognostizierten Ergebnissen für 2027 gehandelt, eine Bewertung, die nach Einschätzung der Deutschen Bank kaum Platz für Enttäuschung lässt. Der Gesamtmarkt der Schweiz unterperformte. Der SMI sank in der Sitzung um etwa 0,3 Prozent.












