Die Aktien von Solaris Energy Infrastructure gaben am Donnerstagmittag im Halbjahreshandel um 9 % auf 53,49 $ nach, was die Verluste vom Mittwochabend (58,80 $) nach einer Klage und einem kommunalen Moratorium verstärkte, die das Investorengesultat beeinträchtigten.
Der Rückgang gab es in Anbetracht der Berichte, dass der Stadtrat von Memphis ein Moratorium verhängt hat, das den Aufbau neuer Rechenzentren innerhalb der Stadtgrenzen einschränkt. Diese Entscheidung erfolgte nach negativer Berichterstattung in den Medien am Mittwoch in Verbindung mit einer Klage über vorübergehende Turbinen bei der Stromanlage Stateline des Unternehmens in Southaven, Mississippi. Die Anlage, die außerhalb der Stadtgrenzen von Memphis liegt, umfasst eine 900-Megawatt-Anlage „behind the meter“, die durch eine unbestrittene Luftzugzeuggenehmigung gemäß Titel V geschützt ist, so die Unternehmensdokumente.
Die Analysten von Needham bemerkten, dass die zeitlich befristeten Turbinen im Zentrum des Prozesses bereits zum Abbau vorgesehen sind. Sie machten außerdem darauf aufmerksam, dass die Lage des Projekts Stateline in Southaven das Memphiser Moratorium außer Kraft setzt. Die Analysten fügten hinzu, dass die Luftgenehmigung für die Anlage unangefochten bleibt, wodurch das Regulierungsrisiko verringert wird.
Die Vorsicht der Investoren wurde auch durch Nettosellvorgänge von Insidern im vergangenen Jahr verstärkt, die die Käufe überstiegen haben. Der Rückgang der Aktie fand vor dem Hintergrund einer eingeschwächten Aktivität in den Bereichen Erdöle-Service und Energieinfrastruktur statt, wo die Rohölpreise im Bereich geblieben sind und die Bohrwerkstätigkeit gemessen wird.
Der breitere Markt zeigte moderate Abschläge, der S&P 500 gestimmt um 0,4%, der Dow Jones Industrial Average um 0,8% und der Nasdaq Composite um 0,7%. Die Aktien von Solaris Energy Infrastructure sind vom 52-Wochen-Hoch von 86,19 USD zurückfielen.













