Die jährliche Inflationsrate in der Slowakei fiel im Juli auf 3,2 % nach 3,5 % im Vormonat, wie aus den am Mittwoch vom slowakischen Statistikamt veröffentlichten harmonisierten EU-Daten hervorgeht.
Die Verbraucherpreise erhöhten sich im Juli um 0,1% gegenüber dem Vormonat, nachdem sie im Juni um 0,2% gesunken waren. Die Analysten hatten einen monatlichen Rückgang von 0,1% und einen Jahresanstieg von 3,0% prognostiziert, was die Überraschung in den Daten verdeutlicht.
Die Juli-Werte zeigen eine Entschleunigung gegenüber dem 4,6 %-igen jährlichen Anstieg, den man im Juli 2025 registrierte, als die Preise gegenüber dem Monat zuvor um 0,4 % gestiegen waren. Die neuesten Daten deuten darauf hin, dass die Inflationsdrucke in der Slowakei sich abmildern, obwohl sie noch immer über dem Zielbereich der Europäischen Zentralbank liegen.
Die Daten, die das statistische Amt der Slowakei am 19. August veröffentlichte, folgen einem allgemeinen Trend der moderierter Inflation in ganz Mittelosteuropa, obwohl die politischen Entscheidungsträger die innenwirtschaftliche Preisentwicklung in dem derzeitigen wirtschaftlichen Unsicherheitskontext genau im Auge behalten werden.











