Die südkoreanische Firma SK Hynix kündigte am Mittwoch ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 40 Billionen Won (24 Milliarden US-Dollar) an und autorisierte den Rückkauf bis zu 24 Millionen seiner eigenen Aktien zwischen dem 20. August und dem 19. November.
Die Ankündigung erfolgt nach einem starken Anstieg der Nachfrage nach Speicherchips für künstliche Intelligenz, der zu einer Rekordzahl von Kapitalzuflüssen in das Unternehmen geführt hat. Das Programm hat zum Ziel, den Aktionären im Zuge des gesteigerten Interesses an der KI-Infrastruktur Wert zu entlocken.
Die Aktien von SK Hynix nannten die Ankündigung des Aktienrückkaufs, schließen aber am Mittwoch mit einem Rückgang von 8,3 % und zeigen somit die breitere Schwäche der US-Semiconductor-Aktien. Die steigenden Renditen von globalen Anleihen belasten den Sektor und kompensieren die Gewinne aus dem durch KI-getriebenen Umsatzwachstum.
Trocken bleibt das SK Hynix-Aktienkurs bei etwas über dem Doppelt des Jahresbeginns, obwohl es seit seinem Juni-Rekordhoch etwa 50% gefallen ist. Das Unternehmen gab keine weiteren Details zur Aufteilung der Rückkaufmittel oder zum möglichen Einfluss auf das Gewinn pro Aktie bekannt.









