Die Aktien von Straumann, dem Schweizer Hersteller von Zahnimplantaten, sanken am Mittwoch bei der Eröffnung um 9,5 %, bevor die Verluste auf 6,2 % rückgingen, da Investoren auf die überraschende Ankündigung reagierten, dass der CEO Guillaume Daniellot Ende November abtritt.
Am Marktbeginn erreichte die Aktie kurzzeitig ein Tief von 90,60 Schweizer Franken, niedriger als der am Dienstag notierte Schlusskurs von 99,70 Franken, bevor sie bis 09:35 Uhr MEZ wieder auf 93,50 Franken stieg. Der SMIM-Index der mittelgroßen Schweizer Aktien fiel über dieselbe Zeit um 0,29 %
Analysten deuteten die Befürchtungen über die Führungskrisen weitgehend aus, obwohl sie die Halbjahresergebnisse des Unternehmens als solide beschrieben haben. Der Analyst von UBS wies darauf hin, dass Daniellot in seiner Amtszeit seit 2020 großes Vertrauen der Anleger gewann. Das Forschungsteam von Bernstein hob die erhöhte Unsicherheit aufgrund des abrupten Weggangs hervor, während die Zürcher Kantonalbank (ZKB) fragte, warum das Unternehmen die Übergabe als geplante Maßnahme darstellte, obwohl dies zuvor nicht bekannt gegeben wurde.
Die Halbjahreszahlen waren für sich positiv. Die nordamerikanischen Geschäfte lieferten eine besonders starke Performance, und die Region Asien-Pazifik – mit Ausnahme Chinas – überstieg ebenfalls die Erwartungen. Während die sequenzielle Verbesserung in China festgestellt wurde, war dieses Land im Vergleich zu anderen Regionen laut der Analyse von Bernstein der Trends im ersten und zweiten Quartal ein Relativ-Laggedist.








