SLB hat sich bereit erklärt, Kelvion, einen in Deutschland ansässigen Hersteller von Thermomanagementlösungen, von von Apollo verwalteten Fonds für rund 3,4 Milliarden US-Dollar in Bar erhalten zu wollen. Die Transaktion umfasst darüber hinaus die Übernahme von etwa 700 Millionen US-Dollar Schulden.
Kelvion entwickelt Kühlsysteme für die Industrien und die Energieinfrastruktur, wobei Rechenzentren das schnellst wachsende Segment darstellen. Die Übernahme ergänzt die Bestrebungen von SLB, ihr Portfolio an Lösungen für Rechenzentren auszubauen, da das Unternehmen bis Ende 2026 insgesamt mehr als 2 Gigawatt Lieferungen weltweit zur Zielgrösse hat.
Unter dem vorgeschlagenen Abschluss dürfe die durch die Inanspruchnahme von Gigawatt Leistung erzielbare Einnahmen von SLB um mehr als das Doppelte steigen, erklärt das Unternehmen. SLB-Geschäftsführer Olivier Le Peuch meint, der Abschluss bringe die Ambition des Unternehmens, ein Industrie-Technologie-Partner für den Rechenzentrumbereich zu werden, in die Tat um.
Apollo Infrastructure Funds haben Kelvion im Januar 2026 übernommen, ein Teil eines umfassenderen Investitionsprogramms mit einem Volumen von über 155 Milliarden US-Dollar in den vergangenen fünf Jahren. Triton, dessen Fonds einen Minderheitsanteil an Kelvion besassen, wird ebenfalls von SLB erworben.
Der Erwerb bleibt vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen und anderer Abschlussbedingungen, deren Vollzug für das erste Halbjahr 2027 geplant ist. Die Finanztreiber für Apollo und Kelvion sind Guggenheim Securities und die UBS AG London Branch, während Sidley Austin LLP als Rechtsberater und Paul, Weiss, Rifkind, Wharton LLP als regulatorischer Berater tätig war.












