Die SLB hat sich darauf verständigt, Kelvion, einen globalen Anbieter von Thermomanagement- und Wärmetauschtechnologien, für 3,4 Milliarden US-Dollar in Barzahlung zu übernehmen, wie die in Houston beheimatete Ölfeldsdienstleisterin am Montag mitteilte.
Der Gesamtumsatz steigert sich auf etwa 4,1 Milliarden US-Dollar, nachdem Abzüge von rund 700 Millionen US-Dollar für geschätzte Verbindlichkeiten getätigt wurden. Das Unternehmen wird auf etwa 11 mal das verwaltete 2026-EBITDA vor Synergien, oder etwa 8,5 mal einschliesslich erwarteter jährlicher linearen Synergien, bewertet.
Der Umsatz von Kelvion wird für 2026 auf 2,3 Milliarden bis 2,4 Milliarden US-Dollar geschätzt, mit einem angepasseten EBITDA von 350 Millionen bis 400 Millionen US-Dollar. Der grösste Endmarkt des Unternehmens, die Rechenzentren, wird voraussichtlich für 2026 1,2 Milliarden bis 1,3 Milliarden US-Dollar umsetzen. Das zusammengefasste pro-forma-Geschäft soll im Jahr 2026 einen Umsatz von über 2 Milliarden US-Dollar in den Rechenzentren und eine angepasste EBITDA von circa 300 Millionen US-Dollar erreichen.
SLB erwartet jährliche EBITDA-Synergien in Höhe von etwa 120 Millionen US-Dollar innerhalb von drei Jahren nach Abschluss der Transaktion. Die kombinierte Geschäftsbereich Data Center Solutions strebt Abrechnungsumsätze von 4,5 Milliarden US-Dollar bis 5 Milliarden US-Dollar und ein angepasstes EBITDA von 700 Millionen US-Dollar bis 800 Millionen US-Dollar für 2028 an.
Die Übernahme wird sich in den ersten 12 Monaten nach dem Abschluss positiv auf den Gewinn je Aktie und den freien Geldfluss je Aktie von SLB auswirken. Apollo-managed Fonds und Triton-advisierte Fonds werden Kelvion verkaufen.
Die Transaktion unterliegt den üblichen Abschlusskonditionen und den regulatorischen Genehmigungen, die voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 erteilt werden.












