Siemens Energy hat Goldman Sachs beauftragt, den Verkaufsprozess für eine Mehrheitsanteil an ihrer Sparte Transformation of Industry zu gestalten, die Industrie-Kondensatoren, Generatoren und Kompressoren umfasst.
Diese Entscheidung wurde nach einer Vorstandssitzung am Dienstag getroffen, bei der strategische Optionen für das Segment, das in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019/2020 Einnahmen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro erzielt hat und weltweit 17.000 Mitarbeiter beschäftigt, umfassend beleuchtet wurden. Das Segment trug in diesem Zeitraum 13,5 % zum Umsatz von Siemens Energy von 20 Milliarden Euro bei.
Ein möglicher Verkauf der Anteile könnte einen Wert von über 10 Milliarden Euro erreichen, so Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Zu den möglichen Bietern zählen die Private-Equity-Firmen CVC Capital Partners, EQT, Bain Capital, Brookfield und KKR, obwohl noch keine offiziellen Angebote eingegangen sind und die Verhandlungen fortgesetzt werden.
Das Unternehmen überlegt auch alternative Strukturen, einschliesslich eines Spin-offs oder eines teilweisen Börsengangs, wobei Berichte vorliegen, die darauf hindeuten, dass ein potenzielles Abtretungsmassnahmen 60 % betragen könnten, während 40 % des Kontrollanteils behalten würde. Anfang des Jahres kam Manager Magazin in einem internen Bericht zu dem Schluss, dass die Trennung des Geschäftsbereichs die Margen verbessern und den langfristigen Aktionärswert steigern würde.
Die Aktien von Siemens Energy stiegen am Dienstag mit dem Start der deutschen Handelssession um 1,4 % infolge der Reaktion der Investoren auf die strategische Neuausrichtung.













