Siemens Energy hat Goldman Sachs mit der Beratung zum Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an der Division „Transformation of Industry“ beauftragt, die Dampfturbinen und Kompressoren herstellt.
Der Schritt folgt einer Vorstandssitzung, die für Dienstag angesetzt ist, um strategische Alternativen für die Sparte zu prüfen. Diese erzielte im Sechsmonatszeitraum bis März Einnahmen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro — das entspricht 13,5 Prozent der Gesamtumsätze des Konzerns von 20 Milliarden Euro. Die Division beschäftigt 17.000 Mitarbeiter und ist der weltweit größte Hersteller von industriellen Dampfturbinen und Generatoren sowie der zweitgrößte Produzent von Kompressoren.
Laut mit der Angelegenheit vertrauten Quellen gehören Private-Equity-Firmen wie CVC Capital Partners, EQT, Bain Capital, Brookfield und KKR zu den Unternehmen, die potenzielle Angebote prüfen. Ein vorheriger Bericht des Manager Magazins hatte ergeben, dass Siemens Energy erwogen hatte, zunächst bis zu 60 Prozent der Sparte zu veräußern — entweder durch einen Spin-off oder einen Börsengang — und den verbleibenden Anteil von 40 Prozent zu behalten.
Die Bewertung des zu verkaufenden Anteils könnte 10 Milliarden Euro übersteigen, was etwa 11,7 Milliarden US-Dollar zu den aktuellen Wechselkursen entspricht. Die Aktien von Siemens Energy legten am Tag der Bekanntgabe im deutschen Handel zu Beginn der Handelszeit um 1,4 Prozent zu.












