Die US-amerikanische Wertpapier-und Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hat am Dienstag einen neuen regulatorischen Rahmen für Kryptowährung-Angebote vorgeschlagen, mit dem klarere Möglichkeiten für die Mittelbeschaffung geschaffen und gleichzeitig die Investorenschutzmaßnahmen gewährleistet werden sollen.
Nach den vorgeschlagenen Vorschriften, die als „Verordnung über Kryptoguthaben“ bezeichnet sind, könnten zugelassene Emittenten in einem vereinfachten Rahmen innerhalb eines Zeitraums von vier Jahren bis zu 5 Millionen US-Dollar aufnehmen. Eine zweite Ausnahme würde Anbieten von bis zu 75 Millionen US-Dollar innerhalb eines jeden 12-Monats-Fensters gestatten, wobei Emittenten, die diesen Weg nutzen, jedoch strikteren Anforderungen unterliegen, einschließlich der Offenlegung der Bilanzangaben und der fortlaufenden Meldepflicht.
Das Rahmenwerk bietet einen bedingten Schutzraum, in dem festgelegt wird, dass bestimmte Kryptowertpapiere nach Erfüllung vorheriger Bedingungen nicht mehr als Teil eines Investmentvertrages nach den Bundeswertpapiergesetzen klassifiziert werden. Es ersetzt auch die staatlichen Registrierungs- und Qualifikationsanforderungen für Angebote und bestimmte Transaktionen auf der Sekundärmarkt, die nach den neuen Vorschriften durchgeführt werden.
SEC-Vorsitzender Paul Atkins erklärte, dass der Vorschlag Klarheit über die Möglichkeiten zum Aufnehmen von Kapital auf nationaler Ebene sowie ein Anreiz zur Innovation schafft. Die Maßnahme erfolgt im Anschluss an die im März veröffentlichten Anweisungen des Regulatoriämters zu der Anwendung der Bundesanleihegesetze auf Kryptowährungen und Transaktionen.
60 Tage nach der Veröffentlichung des Vorschlags im Federal Register werden öffentliche Rückmeldungen angenommen, danach wird die SEC die Kommentare überprüfen, bevor sie die Regeln endgültig festlegt.







