Cypherpunk Technologies hat nach eigenen Angaben die weltweit größte Zcash-Mining-Operation gestartet, nachdem es im Rahmen eines Equity-Deals eine Mining-Flotte von Winklevoss Capital für 33,33 Millionen US-Dollar übernommen hat.
Die neu erworbene Flotte läuft bereits in US-amerikanischen Einrichtungen und trägt mit rund 4,2 GSol/s zur Zcash-Netzwerkhashrate bei, was etwa 18 % der aktuellen Hashrate entspricht. Die Transaktion schließt an die bestehenden Bestände von Cypherpunk an, die 323.394 ZEC entsprechen, also rund 1,9 % der umlaufenden Supply der Kryptowährung. Das Unternehmen hat sich ein langfristiges Ziel gesetzt, 5 % der ZEC-Supply zu halten.
Cypherpunk positioniert Zcash-Mining unter den aktuellen Marktbedingungen als wirtschaftlich attraktiver als Bitcoin-Mining oder AI-Rechenzentrumskapazitäten. Die Rentabilität des Betriebs bleibt jedoch abhängig vom ZEC-Preis, der Netzwerkhashrate, der Mining-Schwierigkeit und den Betriebskosten.
Die Expansion fällt mit einem Anstieg der Marktleistung von Zcash zusammen. Die Kryptowährung hat sich im zweiten Halbjahr 2025 dank erneuten Investor-Interesses an datenschutzorientierten digitalen Assets stark erholt. Trotz einer jüngsten Korrektur liegt ZEC laut CoinMarketCap-Daten über die vergangenen 12 Monate um mehr als 1.300 % im Plus.
Das Zcash-Netzwerk hat am 28. Juli sein Ironwood-Upgrade abgeschlossen und dabei ein neues Shielded-Transaction-Protokoll eingeführt, das den Orchard-Pool ersetzt und die Sicherheit erhöht. Das Upgrade behebt eine Verwundbarkeit im Orchard-Pool, die unter bestimmten Bedingungen die Erstellung gefälschter ZEC ermöglicht hätte; eine Ausnutzung wurde jedoch nicht festgestellt.











