OMNIQ Corp. verbuchte im Quartal zum 30. Juni 2026 einen Nettoverlust von 528.000 US-Dollar (0,03 US-Dollar pro Aktie) bei einem Umsatz von 7,4 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 2,1 Millionen US-Dollar erzielt.
Der Ergebnisrückgang ist vor allem auf das Ausbleiben von 3,6 Millionen US-Dollar an sonstigen Erträgen und Schuldenregulierungsgewinnen zurückzuführen, die im zweiten Quartal 2025 verbucht worden waren. Die Bruttomarge sank auf 1,5 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 2,0 Millionen US-Dollar), der operative Verlust belief sich auf 2,2 Millionen US-Dollar – gegenüber 480.000 US-Dollar im Vorjahreszeitraum.
Im ersten Halbjahr 2026 belief sich der Umsatz auf 15,1 Millionen US-Dollar, nach 15,8 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Nettoverlust summierte sich auf 2,4 Millionen US-Dollar (0,16 US-Dollar pro Aktie), während im ersten Halbjahr 2025 noch ein Verlust von 34.000 US-Dollar zu verzeichnen war. Die Aufwendungen für Vertrieb, Allgemeines und Verwaltung stiegen auf 5,6 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 3,4 Millionen US-Dollar), die Forschungs- und Entwicklungskosten erhöhten sich auf 1,1 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 969.000 US-Dollar).
OMNIQ verfügte per Ende Juni über liquide Mittel in Höhe von 1,1 Millionen US-Dollar (per Ende 2025: 679.000 US-Dollar). Das Working-Capital-Defizit belief sich auf 15,2 Millionen US-Dollar, der kumulierte Verlust auf 126,4 Millionen US-Dollar. Die Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen beliefen sich per 30. Juni auf 7,3 Millionen US-Dollar.
Das in Salt Lake City ansässige Unternehmen hatte im Juli 2025 seine Sparte Quest Solution veräussert und konzentriert sich seither auf KI-basierte Machine-Vision-, Automatisierungs- und intelligente Mobilitätslösungen.











