Die SAP-Aktie fiel am Dienstag um 3,4 % auf 179,14 € und erneuerte damit die Verluste aus dem Sitzungs-Tief von 178,89 € nach dem Eröffnungskurs von 180,17 €. Der Rückgang tritt in einem breiteren Rückgang der Aktie auf, die in den vergangenen vier Wochen um etwa 48 % gestiegen war, nachdem sie im Juli zunächst gesunken war.
Die UBS senkte SAP von Buy auf Neutral und begründete dies mit Bedenken hinsichtlich des Tempos der Lieferung agenterischer KI an Kunden sowie mit einer projizierten Abschwächung des Wachstums der Cloud-Auslagerungen in der zweiten Hälfte des Jahres 2026. Die Investmentbank steigert ihr Preisanreiz für den Softwaregiganten von 164 auf 201 Euro, wie in einer am 25. August veröffentlichten Analyse und am nächsten Tag an Kunden verteilt wurde.
Die UBS-Studie, die von Analyst Michael Briest verfasst wurde, beleuchtete den begrenzten Fortschritt von SAP beim Einsatz von KI-Agenten und wies darauf hin, dass derzeit nur 17 Agenten für Kunden allgemein verfügbar sind, und weitere 15 im Einführungsstadium. SAP hat sich zum Jahresende angestrengt, 200 Agenten abzugeben, ein Ziel, das UBS aufgrund des aktuellen Trends als ehrgeizig ansieht.
SAP ist weiterhin ein starker Bestandteil des DAX 40-Index, was auf ihren Status als eines der größten Softwareunternehmen Europas basiert, gemessen an der Marktkapitalisierung. Der breitere deutsche Aktienbenchmark notierte auch in den restlichen Phasen des Handelstages eher moderat, während SAP unter eigenen Belastungen litt.
Der 52-Wochen-Bereich des Aktienkurses liegt zwischen 127,50 € und 244,30 €, wobei der am Dienstag getroffene Schlusskurs deutlich unterhalb seines jüngsten Hochs liegt, da die Investoren die Wachstumsaussichten unter Berücksichtigung der verlagerten Terminabläufe für die Einführung von KI neu bewerten.












