Roche gab am Donnerstag positive Ergebnisse aus der Phase-III-Studie mit Lunsumio (Mosunetuzumab) bei Patienten mit follikulärem Lymphom, einer häufigen Form von Blutkrebs, bekannt und kündigte an, die erweiterte Zulassung auf der Grundlage der Daten anzufordern.
In der Celestimo-Studie zeigte sich, dass Lunumio in Kombination mit dem Medikament Lenalidomid den Risiko für eine Fortschreitung der Krankheit signifikant reduzierte im Vergleich zur Vergleichstherapie mit Rituximab plus Lenalidomid bei Patienten, die bereits mindestens eine bisherige Behandlung erhalten hatten, so der Pharmagigant.
Der primäre Erfolgskommendant der Studie – eine Verbesserung der progressionsfreien Überlebenszeit – wurde bei einer Zwischenanalyse erreicht. Die Daten zur Gesamtüberlebenszeit waren zum Zeitpunkt der Überprüfung noch nicht ausgereift.
Lunsumio ist bereits in etwa 60 Ländern für Patienten mit follikularem Lymphom zugelassen, die zwei oder mehr vorherige Therapien erfolglos hinter sich haben. Mit den neuen Studienergebnissen möchte Roche die bestehende Zulassung in eine vollständige Markteinbringungszulassung umwandeln und zudem eine behördliche Indikation für eine frühere Anwendung ab der zweiten Behandlungsschrittlinie verfolgen.
Roche sagte, dass es die Daten an die Gesundheitsbehörden übermitteln und die Ergebnisse auf einer kommenden medizinischen Konferenz vorstellen wird.












