Royal Philips hat unter dem Europäischen Standard für Grüne Anleihen eine Grünanleihe mit einem Nominalwert von 650 Millionen Euro zum Laufzeitende 2034 emittiert, was die erste Emission der Gesundheitsbranche im Rahmen des neuen EU-Ramens darstellt.
Die festverzinslichen Anleihen wurden zu 99,655% des Nennbetrags mit einem Kupon von 4% verkauft und lieferten bei Abwicklung 4,055%. Die 7,8-jährige Tranche fand nach Angaben von Marktquellen eine Nachfrage von 2,7 Mal der Emissionsgrösse. Das amsterdamische Unternehmen plant, die Anleihen auf dem regulierten Markt der Luxemburger Börse zu listieren. Der Abwicklung und der Emission werden am Donnerstag zugestimmt.
Die Erlöse werden zur Finanzierung taxonomieangleicher wirtschaftlicher Aktivitäten verwendet, wie in der europäischen Green Bond-Factsheet von Philips beschrieben, und tragen zur Umsetzung der 2030-Impact-Ambition des Unternehmens bei. Es wird nicht erwartet, dass die Emission die Nettoverschuldung erhöht, da die Bruttoverschuldung vorübergehend ansteigen wird, bis das Unternehmen eine Schuldtitel-Auslaufen für 2027 zurückbezahlt hat. Philips verzeichnete im Jahr 2025 Umsätze von rund 18 Milliarden € und beschäftigt rund 63.700 Menschen in ihrer Geschäftstätigkeit in über 100 Ländern.
Die Kreditratings blieben unverändert. Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch gaben eine Bewertung von BBB+ und Baa1 mit stabilem Ausblick. Die obligationen wurden im Rahmen von Philips' europäischen Mittellaufnotenprogramm emittiert.













