Die Aktien von Abercrombie & Fitch stiegen am Mittwoch in der Vorbörsestunde um 11 Prozent, nachdem der Einzelhändler seinen Gesamtjahresausblick erhöht hatte. Als Grund dafür nannten die Verantwortlichen die nach wie vor starke Nachfrage nach Kleidung, trotz der allgemein schwachen wirtschaftlichen Situation im Ausland.
Die Gesellschaft erwartet nun ein Wachstum der Jahresnettoverkäufe von 5 %, gegenüber der vorherigen Prognose von 3 % bis 5 %. Der Quartalsumsatz belief sich auf 1,27 Milliarden US-Dollar und übertraf somit die Erwartungen der Analysten von 1,25 Milliarden US-Dollar, so die Daten von LSEG.
Abercrombies gleichnamige Marke konnte für das Quartal einen Umsatzanstieg von 8% verzeichnen, während die Marke Hollister, die auf jüngere Kunden abzielt, einen Anstieg von 2% erzielte. Das Unternehmen begründete die Entwicklung mit der starken Nachfrage nach neuen Schulartikeln und dem anhaltenden Interesse der Millennials an den Produkten von Abercrombie.
Die Ergebnisprognose wurde ebenfalls nach oben revidiert, und der Bereich für das Jahresgewinn auf 13,10 bis 13,60 US-Dollar festgelegt, während die vorherige Prognose 10,20 bis 11,00 US-Dollar betrug. Die Aktualisierung spiegelt die weiterhin gestiegene Vertrauen in das Preisniveau des Unternehmens und in die Bestandsverwaltung in Anbetracht der sich ändernden Verbrauchsmuster der Kunden wider.
Abercrombie & Fitch mit Hauptsitz in New Albany, Ohio, operiert unter zwei Hauptmarken und konkurriert in einem Einzelhandelssektor, der von den globalen Märkten gemischt signale empfangen hat.












