PepsiCo Inc. wird ab Oktober verschreibungspflichtige Gewichtsverlust-Medikamente aus ihren Arbeitsschutzversicherungsplänen entfernen, wobei die steigenden Kosten als Hauptgrund für diese Entscheidung genannt werden.
Das Unternehmen teilte betroffenen Arbeitnehmern mit, dass Wegovy und Zepbound – hergestellt von Novo Nordisk A/S und Eli Lilly & Co. jeweils – nicht mehr unter seinen Gesundheitsplänen gedeckt werden. PepsiCo schliesst sich einer wachsenden Anzahl von Unternehmen an, die die Deckung für diese hoch nachgefragten Behandlungen zurücknehmen, die zu erheblichen Kostensteigerungen in mitarbeiterbezogenen Gesundheitsprogrammen geführt haben.
Mitarbeiter, die derzeit diese Medikamente nutzen, können die Behandlung fortsetzen, indem sie über die Express Scripts Pharmacy Benefit Services, eine Einheit der Cigna Group, selbst bezahlen. Der Versicherer führte an, dass sich in den letzten Monaten Direktzahlungsalternativen für häufig verwendete Fattherunterwerfungspräparate zugänglich gemacht haben und für Menschen eine kostengünstigere Wahl bieten.
In einer internen E-Mail, die von Bloomberg News erhalten wurde, teilte PepsiCo mit, dass verschriebene Arzneimittel zur Gewichtsabnahme zu einer der am schnellsten wachsenden Kostenkategorien in ihren Gesundheitsplänen geworden sind. Das Unternehmen betonte, dass die Streichung der Deckung dazu beitragen würde, ein nachhaltiges und erschwingliches Gesundheitsprogramm für alle Mitarbeiter zu erhalten.
Diese Entscheidung entspricht den allgemeineren Branchentrends, da Arbeitgeber und Versicherer die Deckung in Anbetracht des steigenden Bedarfs nach GLP-1-basierten Behandlungsmethoden für Fettleibigkeit neu bewerten. Die Entscheidung von PepsiCo folgt ähnlichen Anpassungen anderer grosser Unternehmen, die versuchen, die steigenden Gesundheitskosten mit den Mitarbeiterleistungen in Balance zu halten.












