Partners Group meldete im ersten Halbjahr 2026 einen Rückgang des Konzerngewinns um 13% auf 502 Millionen Schweizer Franken, obwohl das verwaltete Vermögen auf 186 Milliarden Dollar stieg (Ende 2025: 185 Mrd. Dollar).
Der in Zug domizilierte Private-Markets-Assetmanager nahm im Berichtszeitraum 16 Milliarden Dollar an neuen Kundengeldern auf. Die Erträge sanken jedoch um 7% auf 1.12 Milliarden Franken. Die wiederkehrenden Managementgebühren stiegen um 6% auf 905 Millionen Franken, während die leistungsabhängigen Erträge um 39% auf 216 Millionen Franken zurückgingen. Ihr Anteil am Gesamtertrag sank damit von 29% auf 19%.
Das EBITDA verringerte sich um 9% auf 706 Millionen Franken, wobei die Marge mit 63% leicht unter dem Vorjahreswert von 64% lag. Die Betriebskosten sanken um 5% auf 414 Millionen Franken, unter anderem dank tieferer leistungsabhängiger Personalaufwendungen und Produktivitätsgewinnen durch künstliche Intelligenz, wie das Unternehmen mitteilte.
Zudem gab Partners Group eine Neubesetzung der Führungsebene bekannt: CEO David Layton wird per Anfang 2027 seine operativen Aufgaben abgeben, nachdem er das Amt acht Jahre innehatte. Layton wechselt in die Rolle des Chief Investment Officer und Vorsitzenden des Global Investment Committee und scheidet aus dem Executive Board aus. Die Geschäftsführung übernimmt ein Duo: Roberto Cagnati, bisher Leiter Portfolio Solutions und Chief Risk Officer, sowie Juri Jenkner, aktuell Präsident und Leiter Business Development. Die Änderungen bedürfen noch der Genehmigung durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte Partners Group ihre Prognose für neue Kundenzuflüsse von 26 bis 32 Milliarden Dollar und erwartet, dass leistungsabhängige Erträge etwa 20 bis 25% des Gesamtertrags ausmachen werden. Das mittelfristige bis langfristige Ziel, wonach leistungsabhängige Erträge 25 bis 40% des Gesamtertrags ausmachen sollen, wurde ebenfalls bekräftigt.













