OpenAI gab am 28. August 2026 bekannt, dass es den Lieferungen seiner KI-Modelle an Cursor, das von SpaceX betriebene Programmierungstool, ab dem 12. November 2026 stoppen würde. Die Entscheidung beruht auf Bedenken bezüglich der Einhaltung der Servicebedingungen von OpenAI durch SpaceX, wobei vorangegangene Vertragsverletzungen von Musk-verbundenen Unternehmen als Begründung aufgeführt wurden.
Die Kündigungsbestimmung in OpenAIs Vertrag mit Cursor ermöglicht die Vertragsstornierung nach einer „Änderung der Unternehmenskontrolle“, die durch die Übernahme von Anysphere, der Muttergesellschaft von Cursor, durch SpaceX ausgelöst wurde. Die das ganze Portfolio umfasst, war ein Deal, dessen Wert 60 Milliarden Dollar beträgt, und wurde im Juni 2026 angekündigt und Anfang August abgeschlossen.
Elon Musk reagierte am frühen Morgen des 29. August auf X und bezeichnete diese Vorwürfe als "völlig uninteressant". Er wiederholte frühere Vorwürfe, dass die Führung von OpenAI, einschliesslich des CEO Sam Altman und des Präsidenten Greg Brockman, "unzuverlässig" seien und dass man eine Open-Source-Non-Profit-Organisation "gestohlen" habe.
OpenAI betonte in einem Blogbeitrag, dass es für wichtige Partner wie SpaceX in der Regel auf individuelle Verträge angewiesen ist, um die Einhaltung der Vertragsbedingungen und die Sicherheit im grossen Umfang sicherzustellen. Das Unternehmen verweisen auch auf die angebliche Vertragsverletzung von X nach Musk's Übernahme der Plattform.
Michael Truell, Mitbegründer von Cursor und Vorstandsmitglied von SpaceX, gab auf X an, dass Gespräche mit OpenAI zur Beilegung des Problems stattfinden. Die Konkurrenz-KI-Firma Anthropic hingegen kündigte laut Mitbegründer Tom Brown Pläne zur Erweiterung der Rechenkapazität an, um ihre Claude-Modelle innerhalb von Cursor zu unterstützen.
Der Streit entwickelt sich vor dem Hintergrund einer Klage in Höhe von 150 Milliarden US-Dollar, die Musk Anfang des Jahres gegen OpenAI einreichte. Eine Bundesjury entschied Ende 2026, dass Musk die Klage zu spät eingereicht hatte und damit eine Niederlage bei der gerichtlichen Anfechtung erlitten hatte.













