Nvidia wird ein von Angestellten finanziertes US-Politisches Aktionkomitee namens NVPAC gründen, wie das Unternehmen am Freitag bestätigte und damit eine formalen Ausdehnung ihrer politischen Engagierungsstrategie ankündigte.
Die Initiative folgt auf Spenden in Höhe von insgesamt 443.000 US-Dollar, die von Nvidias Führungskräften Gavin Sherry und Sundeep Madra am 24. Juni an den Republican National Committee überführt wurden, wie aus den Aufzeichnungen der Federal Election Commission hervorgeht. Die PAC wird von Spenden der Mitarbeiter finanziert und ist dazu bestimmt, Gelder an politische Kandidaten zu überweisen, deren politische Prioritäten mit den Interessen des Unternehmens übereinstimmen.
Mit diesem Schritt schliesst sich Nvidia den Mitbewerbern wie Meta Platforms und Google von Alphabet an, die ebenfalls Bundespolitische Aktionskomiteen gegründet haben, um ihre Einflussmöglichkeiten auf die US-Politik zu stärken. Bundespolitische Aktionskomitees sind ein häufig verwendetes Mittel für Unternehmen, um finanzielle Unterstützung für Kandidaten und Ideen zu erhalten, die die Entscheidungen von Regulierungsbehörden und das Gesetzgebungsverfahren beeinflussen können.
Über den Beschluss zur Gründung der NVPAC berichtete zuerst Bloomberg Government am Freitag. Nvidia wollte sich nicht zu der Gründung des Ausschusses oder seiner beabsichtigten Mittelzuweisung äussern.
Die Gründung der PAC unterstreicht den zunehmenden Stellenwert des politischen Lobbys bei Technologieunternehmen als Bestandteil der Unternehmensstrategie, insbesondere in Bereichen wie die Regelung künstlicher Intelligenz, Handelspolitik und Qualifikation der Belegschaft.












