Nvidia führt voranschreitende Gespräche darüber, Hunderten Millionen Dollar in Cloverleaf Infrastructure zu investieren, ein Start-up für Strominfrastrukturen, das sich auf die Sicherung von Versorgungsvereinbarungen für Rechenzentrenstandorte konzentriert.
Die mögliche Investition folgt auf die ursprüngliche Kapitalaufstockung von Cloverleaf in Höhe von 300 Millionen US-Dollar im Jahr 2024, die von den Energieinvestoren NGP und Sandbrook Capital geleitet wurde. Die Gesellschaft hat bereits Projekte mit einer Gesamtkapazität von mehr als 7 Gigawatt Powerland verkauft und verfügt über eine Entwicklungs-Pipeline mit mehr als 10 Gigawatt. Das Modell von Cloverleaf ermöglicht es Datenzentren-Entwicklern, auf Standorten zu bauen, die einen garantierten Stromanschluss haben – ein wichtiger Faktor angesichts der steigenden KI-Arbeitslasten.
Nvidia hat in den letzten Wochen ihre Infrastruktur-Investitionen verstärkt, darunter eine Zusage von 2 Milliarden US-Dollar an Lancium für einen Campus für Rechenzentren in Abilene, Texas, in dem OpenAI von Oracle Computing-Kapazitäten mietet. Anfang dieser Woche erwarb Nvidia eine Beteiligung an SoftBanks SB Energy, die einen 20-jährigen Mietvertrag für ein OpenAI-Rechenzentrum in Ohio entwickelt.
Cloverleaf hat in den letzten Monaten mit JPMorgan Chase über strategische Möglichkeiten gesprochen, darunter einen potenziellen Verkauf des gesamten Unternehmens. Zu den Projektplätzen des Unternehmens zählen Standorte in Wisconsin, die für Oracle und OpenAI vorgesehen sind und sich damit mit der wachsenden Nachfrage des Sektors nach einer zuverlässigen Strominfrastruktur decken.
Eine Ankündigung eines Geschäfts könnte bereits am Freitag erfolgen, mit einem Anstieg der Nvidia-Aktien um 0,4% vor dem Beginn der US-Börsen am Donnerstag. Die Investitionen des Chipherstellers unterstreichen seinen umfassenderen Einstieg in die Energieinfrastruktur, um die Berechnungsanforderungen der künstlichen Intelligenz zu unterstützen.













