Nomad Foods hat im zweiten Quartal angepasste Gewinn pro Aktie von 0,94 Euro ausgewiesen, wobei der Konzern die Markterwartungen um 0,06 Euro übertroffen hat. Die Umsätze beliefen sich auf 720 Millionen Euro und übertrafen die Prognosen der Analysten von 710 Millionen Euro deutlich.
Der Konsumgüterkonzern, der Marken wie Birds Eye und Findus im Portfolio führt, hat starke Nachfrage nach gefrorenen Lebensmitteln und verbesserte operative Effizienz als Schlüsselfaktoren für das überzeugende Ergebnis genannt. Nomad Foods hat seine Ausblick für das gesamte Jahr bekräftigt und seine Prognose für angepasste Gewinn pro Aktie im Bereich von 3,40 bis 3,60 Euro bestätigt.
Der Chief Executive Officer Stéfan Descheemaeker hob die Resilienz des Unternehmensportfolios im Rahmen der Inflationsdrucke hervor und betonte, dass die Preiskonzepte die Margen trotz höherer Einkaufskosten unterstützt haben. Die angepasste Betriebsergebnisse des Konzerns stiegen um 5 % im Vergleich zum Vorjahr auf 110 Millionen Euro und spiegeln eine disziplinierte Kostenmanagement und einen Volumenzuwachs wider.
Nomads Foods-Ergebnisse stehen im Gegensatz zu breiteren Sorgen über den Konsum in Europa, wo wirtschaftliche Unsicherheit auf die Dispositionskategorien gedrückt hat. Die Analysten haben die Überlegenheit des Unternehmens auf seine Fokussierung auf essentielle gefrorene Lebensmittelprodukte zurückgeführt, die im Vergleich zu Dispositionskategorien relativ resilient geblieben sind.
Die Ergebnisse folgen einer Phase der Volatilität im Konsumgütersektor, wo Unternehmen mit sich verändernden Nachfragemustern nach der Pandemie zu kämpfen hatten. Nomads Foods-Aktien wurden in der Vorhandelsphase am Mittwoch leichter angezeigt, was auf die Erleichterung der Investoren über die Gewinnübertragung zurückzuführen ist.



