Ein bedeutender Aktionär von Alliance Laundry Systems plant den Verkauf von 20,5 Millionen Aktien im Rahmen einer Sekundärnotierung, wie ein am Montag eingereichtes Dokument bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) offenbart.
Die Transaktion stellt einen erheblichen Block von Aktien in dem Hersteller von Geschäftskleidungsmaschinen dar, der unter der Marke Speed Queen operiert. Das Dokument nennt den Aktionär nicht namentlich, betont jedoch, dass die Aktien zu einem noch festzulegenden Preis angeboten werden.
Der Gesamtwert der Notierung wird auf etwa 3,1 Milliarden US-Dollar abgeschätzt, basierend auf dem Schlusskurs von Alliance Laundry am Freitag, der bei 151,25 US-Dollar lag. Die Marktkapitalisierung der Firma betrug etwa 14,5 Milliarden US-Dollar zum gleichen Zeitpunkt.
Alliance Laundry, das 2020 an die Börse ging, bietet Geschäftskleidungsmaschinen und Lösungen für Branchen wie Gastgewerbe, Gesundheitswesen und Mehrfamilienwohnungsbau an. Die Firma hat eine stabile Nachfrage in einem wachsenden Markt für Waschdienstleistungen verzeichnet, obwohl die Sekundärnotierung den Kurs der Aktie in der kurzfristigen Zukunft unter Druck setzen könnte, da die Nachfrage nach Aktien zunimmt.
Die Erlöse aus dem Verkauf werden direkt an den Verkäufer gehen und nicht an die Firma. Alliance Laundry hat keine Pläne angekündigt, die Erlöse für operative oder Investitionskosten zu verwenden.
Die Aktien sollen durch eine von J.P. Morgan Securities geleitete Unterstützung angeboten werden. Die Transaktion unterliegt Marktbedingungen und regulatorischen Genehmigungen.
Alliance Laundry hat keine Stellungnahme zu den potenziellen Auswirkungen der Sekundärnotierung auf den Markt abgegeben.



