Traws Pharma veröffentlichte am Dienstag einen Quartalsverlust, der unter den Analystenschätzungen lag. Dies bescherte der Aktie im Vorhandel einen Anstieg um 4%.
Das Biotech-Unternehmen verbuchte einen Verlust pro Aktie von 0,22 US-Dollar. Analysten, die von Refinitiv befragt wurden, hatten im Schnitt mit einem Verlust von 0,25 US-Dollar pro Aktie gerechnet. Der Umsatz belief sich auf 1,2 Millionen US-Dollar und blieb damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum praktisch unverändert, lag jedoch unter den 1,5 Millionen US-Dollar des ersten Quartals.
Traws Pharma führte die verbesserte Verlustsituation auf kontrollierte Betriebskosten und anhaltende Kostendisziplin zurück. Eine aktualisierte Jahresprognose blieb das Unternehmen schuldig und verwies dabei auf anhaltende Markturbulenzen sowie regulatorische Zeitpläne für sein führendes Medikamentenkandidaten.
Die Investoren reagierten prompt: Die Aktie stieg im frühen Handel um 4% auf 12,80 US-Dollar und baute damit die Gewinne vom Vortagsschluss bei 12,30 US-Dollar aus. Im Monatsvergleich hat die Aktie rund 12% zugelegt und damit den breiteren Biotech-Sektor, der im selben Zeitraum 2% verlor, deutlich outperformed.
Analysten von Jefferies bestätigten ihre Halteempfehlung für die Aktie trotz des besseren als erwarteten Quartalsergebnisses. Sie setzen das Kursziel auf 14 US-Dollar und sehen damit nur begrenztes Aufwärtspotenzial ausgehend vom aktuellen Niveau.
Traws Pharma konzentriert sich auf die Entwicklung von Therapien für seltene Krankheiten. Bei seinem vielversprechendsten Medikament TR-101 kam es zu Verzögerungen in den klinischen Studien aufgrund regulatorischer Rückmeldungen. Das Unternehmen plant, die Studienprotokolle bis Ende des Jahres erneut einzureichen.


