Newton Golf hat am Dienstag einen breiteren Quartalsverlust für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 gemeldet. Der Golfausrüster kämpft mit schwacher Nachfrage und erhöhten Kosten, was die Aktie nachbörslich unter Druck setzte.
Das Unternehmen verzeichnete einen Nettoverlust von 12,4 Millionen US-Dollar für die drei Monate bis zum 30. Juni. Im Vorjahreszeitraum hatte der Verlust noch 7,8 Millionen US-Dollar betragen. Der Umsatz sank um 8 % auf 89,2 Millionen US-Dollar und lag damit unter den Analystenschätzungen von 94,5 Millionen US-Dollar (Refinitiv-Daten).
Newton Golf führt die Ausweitung des Verlusts auf schwächere als erwartete Verkäufe in den Kernsegmenten Golfschläger und Zubehör zurück, verschärft durch höhere Rohstoff- und Logistikkosten. Konzernchef Mark Reynolds erklärte in einer Stellungnahme, das Unternehmen sehe sich „herausfordernden Marktbedingungen“ ausgesetzt, die auf eine gedämpfte Konsumnachfrage zurückzuführen seien.
Die Aktie von Newton Golf gab nach Bekanntgabe der Zahlen im nachbörslichen Handel um 4,2 % nach und setzte damit einen Abwärtstrend fort, der die Aktie in den vergangenen vier Wochen bereits um 12 % hat einbrechen lassen. Auch das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) sank auf 5,1 Millionen US-Dollar gegenüber 8,9 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal.
Analysten von Piper Sandler senkten ihre Jahresumsatzprognose für Newton Golf von 380 Millionen auf 360 Millionen US-Dollar und verwiesen dabei auf anhaltende Herausforderungen im Einzelhandelsgeschäft. Das Unternehmen behielt jedoch seine Jahresprognose für das bereinigte EBITDA von 20 bis 25 Millionen US-Dollar bei. Reynolds räumte ein, dass die Erreichung der Mittelmarke „diszipliniertes Kostenmanagement und gezielte Preisanpassungen“ erfordere.
Investoren werden in den kommenden Quartalen insbesondere die Entwicklung der Lagerbestände und die geplanten Marketingmaßnahmen von Newton Golf im Blick behalten, während das Unternehmen versucht, die Margen unter anhaltendem makroökonomischem Druck zu stabilisieren.


