Meta Platforms führt weiterhin aktive Gespräche mit der Europäischen Kommission über vorläufige Erkenntnisse, laut denen ihre Plattformen Facebook und Instagram den Gesetzesvorschlag über digitale Dienste durch vermeintliche süchtigmachende Designfunktionen verletzen.
Kommissionssprecher Thomas Regnier bestätigte am Mittwoch, dass die EU noch keine formellen Zusagen von Meta erhalten hat, um die Bedenken zu beheben. Das Unternehmen behält die Möglichkeit, Korrekturmassnahmen vorzuschlagen, obwohl kein Zeitplan für eine Lösung festgelegt wurde.
Die Untersuchung der EU folgt auf Vorermittlungen, die vor zwei Jahren vorgelegt wurden und mögliche Verletzungen der digitalen Vorschriften des Blocks aufzeigten. Regnier wollte sich nicht zu der separaten Einigung von Meta mit beinahe allen US-Bundesstaaten über 18 Milliarden US-Dollar, die finanzielle Sanktionen und Verpflichtungen zur Änderung von Plattformfunktionen beinhaltete, äussern.
Der Gesetz zur Regulierung digitaler Dienstleistungen verpflichtet grosse Online-Plattformen, Risiken wie Sucht und Fehlinformationen zu minimieren. Metas Engagement gegenüber den EU-Regulierungsbehörden unterstreicht den laufenden regulatorischen Blick auf die Designpraktiken der Social-Media-Unternehmen und deren Auswirkungen auf das Nutzerverhalten.













