Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) verzeichnete im ersten Halbjahr einen Anstieg des netto Gewinns um 15,3 % auf 105,0 Millionen Schweizer Franken, unterstützt durch einen Rückgang der Betriebsausgaben um 6,8 % und eine Erhöhung des verwalteten Vermögens.
Der Umsatz stieg um 0,9 % auf 315,5 Millionen Franken, wobei das Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft aufgrund höherer Umsätze um 5,9 % stieg. Zudem trugen vorübergehende Steigerungen aufgrund der erhöhten Handelsaktivität im Zusammenhang mit geopolitischen Spannungen bei, während die anhaltend niedrigen Zinsen des Schweizer Franken einen Beitrag zur sinkenden Nettozinsertragsleistung leisteten. Der Kosten-Umsatz-Verhältnis des Instituts verbesserte sich auf 59,5 % von 67,0 % im Vorjahr und übertraf damit den Zielwert von 65 %.
Die Kundenvermögen stiegen um 5,6 % auf ein Rekordniveau von 115,0 Milliarden Franken, das Gesamtgeschäftsvolumen stieg um 5,0 % auf 132,1 Milliarden Franken. Die Netto-Neumasse stieg auf 2,23 Milliarden Franken von 1,39 Milliarden Franken im Vorjahreszeitraum, was einer jährlichen Wachstumsrate von 4,1 % entspricht. Die Netto-Neuschuld betrug 211 Millionen Franken und lag damit deutlich über dem 239 Millionen Franken starken Auszahlungsüberschuss im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres.
LLB behielt seinen Gesamtjahresausblick bei und verwies auf die anhaltenden geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten. Die Bank bestätigte, dass ihre Strategie für ACT-26 sich ihrem Abschluss nähert. Die Bank plant, ihre nächste strategische Phase am 22. September zu präsentieren.








