Die schwedische Industrie- und Dienstleistungsgruppe Idun Industrier AB meldete im zweiten Quartal einen Umsatzanstieg von 12,7 Prozent auf 668 Millionen Schwedische Kronen, der hauptsächlich durch Übernahmen während des Quartals getrieben wurde.
Die organische Wachstumsrate blieb bescheiden bei 0,7 Prozent, während das EBITA um 7,4 Prozent auf 96 Millionen Schwedische Kronen stieg. Die organische EBITA sank jedoch um 7,7 Prozent, was auf die breitere wirtschaftliche Unsicherheit zurückzuführen ist, die das Ergebnis mehrerer Gruppengesellschaften beeinträchtigte.
Die Firma legte ihren Erfolg auf die Übernahmen von AGB und Nordbergs Tekniska sowie auf eine erhöhte Beteiligung an Norotec fest. Das EBITDA für das Quartal betrug 109 Millionen Schwedische Kronen, wobei der Betriebscashflow 74 Millionen Schwedische Kronen erreichte. Idun Industrier hat während des Quartals auch einen 220-Millionen-Schwedische-Kronen-Bond zurückgezahlt, der voraussichtlich in den nächsten 12 Monaten etwa 8 Millionen Schwedische Kronen an jährlichen Zinsen einsparen wird.
Einige Gruppengesellschaften unterliefen aufgrund externer Faktoren. LMI und EKAB mussten sich den Herausforderungen durch Sturm und gesellschaftsspezifische Probleme stellen, während die breitere wirtschaftliche Unsicherheit die Firmen, die der schwedischen Schwerindustrie ausgesetzt sind, beeinträchtigte. Die Führungsmannschaft betonte, dass, obwohl einige Märkte Anzeichen eines allmählichen Aufschwungs zeigen, ein klareres wirtschaftliches Wachstum erst im nächsten Jahr zu erwarten ist.
Im Hinblick auf die Zukunft wies Idun Industrier darauf hin, dass die Gruppengesellschaften sich in den kommenden Monaten an die anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten anpassen müssen.












