Die norwegische Fischereigruppe Leroy Seafood meldete für das zweite Quartal einen Umsatzeinbruch von 26 % gegenüber dem Vorjahr auf 574 Mio. NOK und begründete dies mit reduzierten Erntevolumina und schwächeren Margen in der Sparte Farming.
Trotz des Umsatzeinbruchs hat das Unternehmen die operative Ebit-Prognose für das Segment Wild Catch für das Gesamtjahr von NOK 350-400 Mio. auf NOK 400-450 Mio. angehoben. Die Aufschätzung spiegelt das Erwartungskonvolut von höheren Fangmengen und einer weiterhin hohen Preispolitik im Segment wider.
Leroy Seafood bestätigte sein errechnetes Erntevolumen für 2026 in Norwegen auf 195.000 GWT und belässt das gesamte Erntevolumenziel für 2026 unverändert. Die Verbesserungen bei der Betriebsführung wurden herausgestellt, darunter starke biologische Leistung, verbesserter Cashflow und sinkende Kosten im Landwirtschaftsgeschäft.
Das Unternehmen verzeichnet außerdem Fortschritte beim Kosteneffizienzprogramm und erwartet eine Verlangsamung des weltweiten Wachstums der Lachs- und Forellenerzeugung in der zweiten Hälfte des Jahres 2026, was zusammenfallt mit steigenden Nachfragerwartungen.











