Die Aktien der United Company Rusal stiegen am Mittwoch um 1,0 % auf 3,12 HK-Dollar und erweiteren ihre Kursgewinne, da die Aluminiumpreise aufgrund von Lieferengpässen in Zusammenhang mit geopolitischen Spannungen stark angestiegen sind.
Der russische Aluminiumgigant meldete einen angepassten Nettoerfolg in Höhe von 196 Millionen US-Dollar für die sechs Monate bis zum 30. Juni 2026, ein starker Rückgang gegenüber einem Verlust in Höhe von 194 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um 10,9 Prozent auf 8,34 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch höhere Aluminiumpreise und eine verbesserte operative Performance.
Die Ergebnisse von Rusal für das Geschäftsjahr 2025 zeigten einen Nettoverlust von 455 Millionen US-Dollar, der auf Fremdwährungsdruck, erhöhte Kosten für den Schuldenabbau und die Auswirkungen westlicher Sanktionen zurückzuführen ist. Die jüngste Erholung der Profitabilität des Unternehmens entspricht den Erwartungen der Analysten und wird durch Störungen in der Aluminiumlieferung unterstützt, die durch den US-israelischen Konflikt mit dem Iran verursacht wurden.
Die Lieferbeschränkungen durch den Hormuskanal und die geringere Produktion in der Golfregion trieben die Kurse auf der London Metal Exchange (LME) in die Höhe, was dem Umsatzmix von Rusal unmittelbar zugutekam. Die Aktien des Unternehmens übertrafen den Hang Seng-Index, der als Reaktion auf steigende US-Staatsanleihenrenditen hinterherhinkt blieb.
United Company Rusal, das von Bernard Zonneveld geleitet wird, ist weiterhin geopolitischen und makroökonomischen Risiken ausgesetzt, darunter der Möglichkeit von Sanktionen und den schwankenden Rohstoffmärkten. Die jüngsten finanziellen Ergebnisse unterstreichen die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens unter schwierigen operativen Bedingungen.











