Die Aktien der Leonteq AG gewannen am Freitag 3,4 % und erreichten 21,50 Franken, ihr höchsten Stand der letzten drei Wochen. Dies erfolgte nach der Bekanntgabe, dass der Hauptaktionär Rainer-Marc Frey seine Gesamteinlage auf 29,78 % erhöht hat.
Über das Konto H21 Macro Limited erwarb Frey 1,19 Millionen Leonteq-Aktien, was etwa 6,5% des ausstehenden Aktienanteils der Raiffeisen Schweiz entspricht. Mit diesem Kauf nähert sich der direkte und indirekte Anteile-Bestand der Raiffeisen Schweiz dem 30-prozentigen Schwellenwert an.
Die Aufstockung der Beteiligung erfolgt vor einer ausserordentlichen Generalversammlung, die am 21. September stattfinden soll. Dort wird über einen von Frey vorgeschlagenen Aktienrückkaufprogramm abgestimmt. Laut dem Plan möchte Leonteq zwischen Herbst 2026 und Ende Juni 2028 bis zu 5 Millionen eingetragene Aktien zurückkaufen, und das für einen maximalen Betrag von 100 Millionen Franken. Der Verwaltungsrat hat zu dem Vorschlag keine Empfehlung abgegeben.
Leonteq bemerkte, dass nur Anteile, die ab dem 14. September 2026 mit Stimmrechten eingetragen sind, stimmenberechtigt sein werden, d.h. die neu erworbenen Aktien nehmen an der Entscheidung nicht teil.
Frey trat 2017 in Leonteq ein, baute bis 2018 seinen Anteil auf etwa 14 % auf und erwarb im März 2026 ein zusätzlicher Tranche von Raiffeisen. Die Investoren spekulieren weiterhin über seine strategischen Absichten als grösster einzelner Aktionär.
Von operativer Seite meldete Leonteq einen Rückkehr zur Profitabilität im ersten Halbjahr 2026, was den Marktverläufen entspricht. Die Firma beendete zudem die Lösung aller regulatorischen Nachlassprobleme Mitte Juni.












