Die Aktien von JFrog stiegen am Donnerstag mittags um 11,8 %, nachdem das Unternehmen JFrog Traffic Controller vorgestellt hatte, ein Werkzeug, das zum Umleiten von Downloads von Softwarepaketen über die Plattform Artifactory für Sicherheits-, Lizenz- und Qualitätskontrollen dient.
Der DevOps-Software-Anbieter kündigte zudem Partnerschaften mit Anbietern des Secure Access Service Edge (SASE) an – einschliesslich Zscaler, Cloudflare und Netskope – um die Funktion zur Datenverkehrskontrolle integrieren zu können. JFrog erklärte, das neue Feature ziele auf einen massiven Anstieg von malignen Softwarepaketen ab, wie aus internen Untersuchungen hervorgeht. Diese ergaben einen Zuwachs von 451% im Jahr gegenüber dem Vorjahr bei solchen Angriffen, was insgesamt über 171.000 individuelle Fälle ausmacht.
Der Aktienkurs erreichte ein neues 52-Wochen-Hoch von 103,85 US-Dollar und erholte sich von dem im Zuge der Coronakrise im Februar gesehenen Tiefpunkt von 34,05 US-Dollar. Der Kursanstieg folgte auf einen Umsatzanstieg von 29 % im zweiten Quartal auf 163,8 Millionen US-Dollar, während das bereinigte EPS von 0,27 US-Dollar die Analystenschätzungen übertreffen konnte. Die Geschäftsleitung erhöhte zudem ihre Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf einen Mittelswert von 650 Millionen US-Dollar.
RBC Capital Markets hat am Mittwoch die Berichterstattung über JFrog aufgenommen und das Unternehmen mit einer Rating-Prognose "Überwachen" sowie einem Kursziel von 118 US-Dollar bewertet. Der breitere Markt stieg, wobei der NASDAQ um 1,4 % und der S&P 500 um 0,7 % während der Sitzung zulegten.












