Der japanische Vizeminister für Internationale Angelegenheiten, Atsushi Mimura, sagte am Donnerstag, die Regierung sei immer noch im Hochalarmzustand, nachdem der Yen stark angezogen hatte und die Gewinne in die neue Sitzung reifen.
Nach seinem Rückflug von der Tagung der Finanzminister der G20 in Asheville sagte Mimura in Tokio vor Journalisten, die jüngsten Marktbewegungen hätten ihn weder zufrieden noch beruhigt gemacht. Die Yen hat diese Woche zugelegt, und die Marktteilnehmer führen die Zuwächse weniger auf eine offizielle Devisenintervention zurück, als vielmehr auf steigende Erwartungen an eine Zinserhöhung der Bank of Japan.
Mimura wollte sich nicht zu Fragen über eine Anpassung der Wechselkursraten oder eine Intervention der Behörden auf dem Devisenmarkt äussern und erklärte lediglich: "Ich werde mich dazu nicht äussern." Er verzichtete auch darauf, sich zu konkreten Kursniveaus oder den Faktoren zu äussern, die den Anstieg des Yen bewirken.
Die Bemerkungen stammen aus produktiven bilateralen Diskussionen zwischen dem japanischen Finanzminister und dem US-Finanzminister Scott Bessent, die die jüngsten Marktentwicklungen und die Zusammenarbeit der G20 beleuchtet hatten. Bessent hatte zuvor Kommentare zur japanischen Geldpolitik abgegeben, was zu einer verstärkten Untersuchung der Yen-Kursschwankungen geführt hat.
Die plötzlichen Kursgewinne des Yen am Mittwoch waren einer der auffälligsten Bewegungen in den letzten Sitzungen und riefen bei Politikern und Investoren gleichermassen verstärkte Aufmerksamkeit hervor.












