Die japanische Aktienmärkte zeigen Muster, die an das Ende des Jahres 2023 denken lassen, da der Nikkei 225 am 20. August um 0,3 % auf 66.016,36 fiel, angesichts sich ändernder makroökonomischer Bedingungen, die die Anlegestrategie überarbeiten könnten. Die Analysten der Bank of America notierten die Ähnlichkeiten, indem sie den Hintergrund einer Kursrally der US-Notenbank Fed und erhöhte Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der japanischen Notenbank erwähnten.
Das US-Finanzministerium hat das Limit für Rückkäufe länger laufender Staatsanleihen verdoppelt auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar pro Transaktion, und dies gilt für Wertpapiere, die in 10 bis 20 Jahren und 20 bis 30 Jahren fällig werden. Diese Maßnahme, die am 20. August bekannt gegeben wurde, soll die Befürchtungen über steigende langfristige Renditen beheben. Diese Strategie entspricht den Eingriffen, die Ende 2023 durchgeführt wurden. Die Entscheidung des Finanzministeriums folgt auf eine Periode erhöhten Volatilität auf den internationalen Anleihenmärkten, wo die langfristigen Renditen signifikant angestiegen sind parallel zu verschobenen Erwartungen hinsichtlich der Politik der Zentralbanken.
Die Marktdynamik divergiert ab Ende 2023 in entscheidenden Punkten. Der Yen bleibt trotz koordinierter Währungsinterventionen schwach, während geopolitische Spannungen im Mittleren Osten die drastische Verlangsamung der Ölpreise ersetzen, die Ende 2023 zu beobachten war. Eine potenzielle Belagerung der Fertigungsindustrie in Japan könnte die Unternehmensgewinne ankurbeln und die Zinssätze anheben, wodurch die Blickrichtung für die Aktien noch weiter erschwert wird.
Die letzte Sektorenanalyse der Bank of America deutet auf eine Verlagerung von momentum- und betadriven Gewinnen hin zu einer Selektion von Aktien an. Die Bank empfiehlt einen selektiven Ansatz bei Aktien, die mit künstlicher Intelligenz verbunden sind, und legt dabei den Fokus auf Erträge und die Disziplin bei der Bewertung. Sektoren, die während der künstlichen Intelligenz-Rally unterperformten, aber starke Ergebnisse im ersten Quartal berichtete – etwa IT-Dienstleister, Gaming-Unternehmen und Unternehmen im Bereich geistiges Eigentum – werden als potenzielle Gelegenheiten hervorgehoben.
Innerhalb der Nachfrage könnten die Bestände an Wunderbar zählen, wenn der Yen stabilisiert wird, während die Wachstumsaktien kleiner und mittlerer Unternehmensorgane sich wieder erholen können, falls sich die Verzehrung der Währung abbricht. Die Wertaktien dürften so lange einen Vorsprung behalten, wie die Zinssätze weiter steigen, was eine breitere Präferenz für eine defensive Positionierung in einer verschärften Finanzumgebung widerspiegelt.
Die Strategie Tech Titans, die im November 2023 eingeführt wurde, hat die Performance des S&P 500 mehr als verdoppelt, wobei Siemens Energy (+231,5%) und Sandisk (+189%) besonders hervorstießen. Allerdings deutet der aktuelle Marktaufbau auf einen differenzierteren Ansatz hin, wobei die Bank of America die Bedeutung fundamentaler Faktoren vor einer weitreichenden thematischen Expositur betont.












