Die italienische Regierung verlängerte die vorübergehende Steuersenkung für Dieselkraftstoffe um einen Tag und verschob die Ablaufdatum auf Mittwoch, da die Verkaufspreise auf Mehrwöchtrückstände steigen.
Das Erlass, das von den Ministerien für Finanzen und Energie unterzeichnet wurde, entspricht einem Muster von kurzfristigen Kürzungen, die eingeführt wurden, um die Verbraucher vor steigenden Kraftstoffkosten zu schützen. Die Verlängerung wurde am Donnerstag bekannt gegeben, einen Tag nachdem die Behörden zuvor den Steuerausschluss bis zum Dienstag verlängert hatten.
Die Regierung senkte zunächst die Dieselpreise an den Pumpen um €0,17 pro Liter im Juli als Reaktion auf die erhöhten Ölpreise, die durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten entstanden waren. Die vom Verkehrsministerium veröffentlichten Wochenenddaten zeigten, dass Diesel durchschnittlich €2,203 pro Liter auf Italiens Autobahnnetz stand, während Benzin €2,087 pro Liter kostete.
Die Premierministerin Giorgia Meloni steht unter politischem Druck, die Belastung durch höhere Kraftstoffkosten vor den im nächsten Jahr erwarteten Parlamentswahlen zu reduzieren. Die Regierung hat sich statt struktureller Politikänderungen auf vorübergehende Steuererleichterungen konzentriert, um die Einzelhandelspreise zu steuern.
Die jüngste Verlängerung unterstreicht die Volatilität auf den europäischen Energiemärkten, in denen Nachfrage- und Angebotsstörungen zu anhaltendem Preisdruck beigetragen haben, obwohl die Regierung einschritt.












