Die Aktien von Intel stiegen am Dienstag vor Börsenschluss um 3,6 %, nachdem das Unternehmen ein secondary Stock Offering in Höhe von 23 Milliarden Dollar abgeschlossen hatte – das grösste in seiner Geschichte.
Das erweiterte Angebot, welches zunächst für 15 Milliarden USD geplant war, wurde auf 20 Milliarden USD erhöht und schliesslich durch den Verkauf von etwa 242 Millionen Aktien zu 95 USD je Aktie auf 23 Milliarden USD gebracht. Die Transaktion erfolgte nach einem starken Rückgang der Aktien von Intel und Advanced Micro Devices (AMD) am Montag, der zeitgleich mit allgemein höherer Marktvolatilität vor dem Quartalsergebnisbericht von Nvidia einsetzte.
UBS und andere Analysten an der Wall Street reduzierten die Kursziele für Intel nach der Ankündigung, da das Unternehmens anteilig grössere und kurzfristig weniger transparente Ergebnisse erwarten. Die Aktie des Unternehmens liegt weiterhin deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 142,35 USD und handelt unter dem Kurs von 95 USD, dem Kurs, zu dem die Aktien beim Auftakt am Dienstag gehandelt wurden.
Raymond James hat AMD auf "Strong Buy" hochgestuft und begründet dies mit der wachsenden Nachfrage nach CPU-Anschaf-ungen durch agent-basierte KI und Inferenzaufgaben. Die Aufrüstung ist Ausdruck der Optimismus, dass die KI-bezogenen Halbleiternachfragen mehreren Branchenspielern zum Vorteil sein werden, einschliesslich Intel.
In einer separaten Offenbarung meldete die ehemalige Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, dass sie am 24. Juli 10.000 Intel-Aktien im Wert zwischen 500.000 US-Dollar und 1 Millionen US-Dollar erwarb sowie 50 Call-Options mit einem Streichpreis von 50 US-Dollar, die am 17. Juni 2027 ablaufen, im Wert zwischen 250.000 US-Dollar und 500.000 US-Dollar.
Die breiteren US-Indizes verbesserten sich während der Monatssitzung, wobei der S&P 500 um 0,5%, der Dow Jones um 0,6% und der Nasdaq um 0,9% zulegen konnte.












