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Märkte/DevisenArticle

Novara Markets: Mauritius-Lizenz prägt CFD-Geschäft für HNW-Trader

Eine Lizenz der mauritischen FSC und EU-Marktbeschränkungen schaffen für Novara Markets einen eigenständigen Markt, auf dem HNW-Trader mit nicht-europäischen CFD-Exposure und getrennter Fonds-Sicherung handeln können.

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Sophie Laurent · FX & Rates Desk · 16 Aug 2026 · 2 Min. Lesezeit
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Novara Markets: Mauritius-Lizenz prägt CFD-Geschäft für HNW-Trader

Novara Markets agiert unter der Aufsicht der mauritischen Finanzmarktaufsicht FSC (Financial Services Commission) und nutzt dabei einen eigenen Regulierungsrahmen für CFD- und Forex-Handel. Die Lizenz (GB25205143) unter der Marke LUVOR MARKET ermöglicht es dem Broker, vermögende Privatkunden sowie institutionelle Anleger zu bedienen – eine Zielgruppe, die oft nach Alternativen zu EU-regulierten Brokern sucht. Im Gegensatz zu Brokern, die strengeren EU-Vorgaben unterliegen, orientiert sich die Regulierung von Novara Markets an den mauritischen Rahmenbedingungen, die Marktzugang mit Anlegerschutz in Einklang bringen.

Ein zentraler Unterschied zu EU-regulierten Anbietern liegt in der maximalen Hebelwirkung von 1:200, die deutlich über der EU-Obergrenze von 1:30 für Retail-Kunden liegt. Diese höhere Flexibilität bei der Positionsgrösse ist besonders für volatile Märkte attraktiv und spricht gezielt Händler an, die Kapital effizient einsetzen möchten – statt sich an konservative Limits zu halten. Während EU-Broker die Vorgaben der MiFID II einhalten müssen, richtet sich Novara Markets’ Hebelpolitik an seine angestammte Kundschaft: vermögende Anleger, die Wert auf grössere Spielräume legen.

Auch beim Schutz der Kundengelder setzt der Broker auf ein Modell, das sich von EU-Standards unterscheidet. Gemäss eigenen Angaben werden Kundengelder auf segregierten Konten geführt, die strikt von den Unternehmensmitteln getrennt sind – eine Vorgabe der FSC. Diese Trennung soll im Insolvenzfall einen Schutz der Kundengelder gewährleisten und ist besonders für Anleger mit grossen Portfolios von Interesse, die counterparty-Risiken minimieren wollen. Im Vergleich zu Brokern mit weniger strengen Fondssicherungsregeln bietet diese Struktur zusätzliche Sicherheit.

Durch die Beschränkung des Angebots auf Anleger ausserhalb der Europäischen Union, Kanada, Iran, Irak und Nordkorea positioniert sich Novara Markets gezielt. Diese geografische Eingrenzung ermöglicht es dem Broker, den regulatorischen Aufwand der EU-Vorgaben zu umgehen und gleichzeitig eine Kundschaft in Märkten mit weniger strengen Regularien anzusprechen. Damit konzentriert er sich auf Regionen, in denen die Nachfrage nach ausserhalb der EU regulierten CFDs besonders hoch ist – etwa in Schwellenländern oder Jurisdiktionen mit liberaleren Rahmenbedingungen.

Für vermögende Anleger bietet die Kombination aus mauritischer FSC-Lizenz, höheren Hebelmöglichkeiten und segregierten Kundengeldern eine massgeschneiderte Alternative zu EU-regulierten Brokern. Während letztere für Stabilität und strenge Überwachung stehen, spricht Novara Markets gezielt jene Händler an, die Flexibilität und Zugang zu globalen Märkten ohne die Fesseln des europäischen Regulierungsrahmens suchen. Die Nischenstrategie des Brokers spiegelt einen breiteren Trend wider: Mit wachsender Nachfrage nach diversifizierten Anlageformen schaffen ausserhalb der EU regulierte Anbieter gezielt Angebote für vermögende Kunden, die andere Risiko-Ertrags-Abwägungen priorisieren.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Sophie Laurent
FX & Rates Desk

Sophie covers currency markets and central bank policy across Europe, with a focus on how rate decisions ripple through FX pairs. She has been tracking the ECB's policy path since the start of the current easing cycle.

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