Der Schweizer Bauwerkstoffkonzern Holcim hat sich geeinigt, den deutschen Hersteller Fermacell von James Hardie Industries für 840 Millionen Euro zu übernehmen, teilt die Unternehmen am Donnerstagabend mit.
Fermacell ist spezialisiert auf Wand-, Boden-und Brandschutzdämmung und konzentriert sich auf hochleistungsfähige Gipsfaser- und Zementklebeträgerplatten. Die Übernahme stärkt Holcims europäische Präsenz in der Innenausbau und bei bauphysikalisch geprüften Bausystemen und entspricht der Strategie des Unternehmens, sich über den Kernbereich Zement und Aggregate hinaus zu entwickeln.
Die Transaktion folgt auf den jüngsten Aufwärtsgang von Holcim bei Spezialbautäuben, einschliesslich akustischen und isolierenden Systemen, da die Nachfrage nach nachhaltigen Baustoffen in ganz Europa zunimmt. Fermacell betreibt Produktionsstätten in Deutschland und bedient Märkte in der gesamten Europäischen Union, womit sie den geografischen Fussabdruck von Holcim in der Region stärkt.
Die Bedingungen der Transaktion wurden ausser dem Kaufpreis nicht offengelegt. Der Erwerb wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2026 abgeschlossen, vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen und üblichen Abschlussbedingungen.













