Die Aktien von Haverty Furniture Companies Inc sanken am Dienstag im Vorbörsengeschäft um 0,4 % auf 27,34 USD und erlitten so einen weiteren Verlust, nachdem das Unternehmen auf steigende Kostendrucke durch Logistik und Zölle hingewiesen hatte.
Der Aktienkurs des Möbelhändlers schloss am Montag bei 27,38 US-Dollar, ein Rückgang von 0,08 Punkten oder 0,29%, im Nachhandel stieg er jedoch auf 27,78 US-Dollar, ein Anstieg von 0,40 Punkten oder 1,46%. Der Rückgang folgt auf die Bekanntgabe der Managementseite, dass die Frachtpreise für Containerschiffe ab Mitte August um 25% bis 30% steigen werden, was zu einer Erhöhung der Bunkerfuel-Kosten geführt hat. Weitere Hindernisse stellen die Zölle gemäß Abschnitt 301 von 10 % und 12,5 % dar, die im Juli verhängt wurden, und die anhaltenden Zölle gemäß Abschnitt 232 von 25 % auf Polstermöbel aus Holz.
Die Kraftstoffpreise, die sich weiterhin über 5 US-Dollar pro Gallone bewegen, dürften bis zum Jahresende den Gewinnmargen beeinträchtigen und die durch die Tarife bedingten Fallstricke verstärken. Diese Herausforderungen kommen im Zuge der Tatsache, dass die Analysten ihr Kursziel für Haverty Furniture von 33,00 US-Dollar auf 29,50 US-Dollar senkten, was auf lägere Wachstumsschätzungen für die Nahperspektive zurückzuführen ist.
Trotz der Kostenpressungen hielt das Unternehmen sein Dividendenversprechen ein und erklärte für das dritte Quartal 2026 eine Bardividende von 0,33 US-Dollar pro Stammakt. Die Dividende wird am 9. September 2026 an die Aktionäre ausbezahlt, die am 25. August 2026 im Aktienregister stehen. Haverty Furniture zahlt seit 1935 jedes Jahr Dividenden, was seine langjährige Renditepolitik unterstreicht.
In einem separaten Schritt genehmigte der Verwaltungsrat ein neues Programm zur Rückkauf von Anteilen im Wert von bis zu 15 Millionen US-Dollar, was zusätzliche Flexibilität im Kapitalallokationsprozess unter den aktuellen operativen Herausforderungen ermöglicht.












