Der mexikanisch-stilige Fast-Food-Anbieter Guzman y Gomez registrierte einen Gewinnanstieg um 30 % im Jahresgewinn nach Steuern, was eine starke Umsatzsteigerung auf dem Kernmarkt Australien nach dem Ausstieg aus den USA im Mai widerspiegelt.
Der unterliegende Nettogewinn nach Steuern belief sich über das ab dem 30. Juni laufende Geschäftsjahr auf 53,4 Millionen A$, was gegenüber dem Vorjahreswert von 41,2 Millionen A$ eine Steigerung von 17,9 % darstellt. Die Verbesserung führte laut dem Unternehmen unter anderem auf einen Anstieg der Netzverkäufe innerhalb des australischen Segments, das auch Geschäfte in Singapur und Japan umfasst, auf 1,4 Milliarden A$ zurück. Das vergleichbare Umsatzwachstum im Segment lag bei 5,3 %, darunter jedoch gegenüber dem Vorjahreswert von 9,6 % und im Einklang mit dem Citi-Visibles Alpha-Konsens von 5,24 %.
Das Segment Australien von Guzman y Gomez hat sich nach der Veräußerung der US-Geschäftstätigkeiten zum Hauptwachstumstreiber entwickelt, das einen Verlust von 67,3 Millionen AUD aus durch Ausscheiden gestalteten operativen Aufgaben erwirtschaftete. Citi weist darauf hin, dass die Expansion des Unternehmens weniger auf Preissteigerungen als auf Wucher basierte und sich dadurch von seinen Wettbewerbern im Bereich der Schnellrestaurantbetriebe unterscheide.
Das Unternehmen erklärte eine endgültige Dividende von 40,6 australischen Cent je Aktie, einschließlich einer Sonderdividende von 14,4 Centen, was den Konsens von Visible Alpha von 7 Centen überstieg. Die Aktien stiegen um 12,6 % auf A$27,00, das höchste Niveau seit dem 31. Oktober 2025, während der S&P/ASX 200 um 0,2 % abmuselte. Zum Zeitpunkt der Ankündigung lag der australische Dollar bei 1 $ = 1,4039.












