Der Schweizer Bankengruppe Clientis war ein Umsatzanstieg von 6,7 Prozent auf 33,5 Millionen CHF im Nettoergebnis für das erste Halbjahr 2026 anzugeben, laut einem Freitagsbericht. Der operative Ertrag der Gruppe stieg im Jahresvergleich um 5,1 Prozent auf 106,9 Millionen CHF.
Der Nettozinsertrag, der wichtigste Ertragsfaktor, stieg um 3,7 % auf 79,5 Millionen CHF. Die Provisionen und Servicegebühren sprangen um 10,9 % auf 14,9 Millionen CHF an, was Clientis zum Teil auf die Erweiterung der Vermögensverwaltungsdienstleistungen in ihren verbundenen Banken zurückzuführen hat.
Die Kredite wuchsen unverändert, die Kundenguthaben stiegen seit Jahresende um 1,5% auf CHF 12,9 Milliarden. Darin waren 12,4 Milliarden CHF Hypotheken, eine Steigerung um 1,7%. Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 2,1% auf 11,1 Milliarden CHF und decken 85,7% der Kundenguthaben ab. Der Bilanzsumme des Konzerns wuchs um 1,6% auf 15,7 Milliarden CHF.
Die IT-Investitionen führten zu höheren Kosten im ersten Halbjahr. Die Gesamtausgaben fielen mit 4,3 % auf CHF 50,5 Millionen, aber die Personalkosten stiegen mit 4,3 % auf CHF 35,2 Millionen, was mit der Erhöhung der Belegschaft einherging. Die Betriebskosten stiegen um 6,3 % und betrugen CHF 26,4 Millionen, vor allem aufgrund der digitalen Bankenkonzepte. Das operatives Ergebnis stieg um 5,5 % auf CHF 38,8 Millionen und entsprach somit dem Umsatzwachstum.
Clientis stärkte ihre Kapitalposition und steigerten das Eigenkapital um 1,5 % oder CHF 21,6 Mio. auf CHF 1,46 Mrd. Die Gesamtkapitalquote lag bei 20,7 % und liegt damit weit über dem regulatorischen Mindestwert von 12,64 %. Die Verschuldungsquote betrug 9,0 % gegenüber einem Mindestwert von 3,0 %. Die Liquiditätspuffer waren weiterhin robust, und der durchschnittliche Liquiditätsdeckungsgrad (LCR) lag in Q2 bei 173,8 %.
CEO Matthias Liechti sagte, das Unternehmen habe im vergangenen Jahr eine fortschrittliche Geschäftsausweitung erreicht, solide Ergebnisse erzielt und die finanzielle Rentabilität ausgebaut.












