GomSpace verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatz von 112 Millionen schwedischen Kronen, was einem Anstieg von 17% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, fiel jedoch hinter den Analysten-Schätzungen von 127 Millionen SEK zurück. Das dänische Unternehmen für Raumfahrttechnologie erzielte für das Quartal einen Netto-Gewinn von 28 Millionen SEK sowie ein EBITDA von 14 Millionen SEK mit einem Margen von 13 %.
Die Bruttoerträge im ersten Halbjahr stiegen gegenüber dem Vorjahr um 30% auf 197 Millionen SEK, während das Nettoeresultat gegenüber dem Vorjahr unverändert bei 28 Millionen SEK blieb, obwohl im 2. Quartal eine negative Barmittelströme von 42 Millionen SEK und in den ersten sechs Monaten 100 Millionen SEK registriert wurde. Das Unternehmen verfügte Ende des Quartals über eine Kassenvorgärung von knapp 180 Millionen SEK und verzeichnete nach der Umwandlung von Optionsscheinen eine Eigenkapitalquote von 41%.
Die Auftragseingangsquote im 2. Quartal belief sich auf 240 Millionen SEK und spiegelt die starke Nachfrage in den vier Geschäftssegmenten von GomSpace wider: Produkte, Satelliten-Systeme, National- und Verteidigungslösungen sowie Advanced Missions. Die Satelliten-Systeme trugen den größten Anteil des Quartalsumsatzes bei, während die Einheit National und Defense Solutions, obwohl sie im 2. Quartal keine Umsätze erzielte, als Hauptpipeline für zukünftige staatliche Aufträge hervorgehoben wurde. CEO Carsten Drachmann destackte den Fokus des Unternehmens auf den Verkauf von Lösungen statt einzelner Satelliten und betonte den Fortschritt auf dem Weg zur Stabilität.
Die Aktien von GomSpace stiegen im Pre-Market-Handel um 9,78 % auf 12,24 SEK und damit weiter auf den vorangegangenen Schlusskurs von 11,15 SEK. Das Wertpapier liegt immer noch deutlich unter dem 52-Wochen-Höchstkurs von 27,20 SEK und über dem Tiefpunkt von 11,50 SEK. In den letzten sechs Monaten ging es für das Aktienkurs um 44,67 % nach unten. Darüber hinaus feierte das Unternehmen sein 10-jähriges Jubiläum an der Nasdaq Stockholm.
Zu den strategischen Projekten gehörten der UASAT-Satellit für die Ukraine, der für einen SpaceX-Raumfahrtstart im Oktober 2026 geplant ist, sowie das Castor-Projekt für maritime Überwachung in Indonesien. GomSpace erwähnte auch eine potenzielle Investition von 35 Milliarden bis 42 Milliarden Euro durch Deutschland für die Raumverteidigung als langfristige Möglichkeit. Anfang des Jahres löste das Unternehmen ein Forderungspostennachforderung-Problem für 2025 durch den Erwerb von 30.000 Aktien eines Kundenunternehmens mit einem Wert von ca. 250 SEK pro Aktie im Rahmen einer Putoptionvereinbarung.












