Die Aktien der deutschen Telekommunikationsbranche werden zu wettbewerbsfähigen Bewertungen mit attraktiven Kapitalrenditen gehandelt, so Kepler Cheuvreux, das für das zweite Halbjahr 2026 einen neutralen Sektorenausblick aufrechterhielt.
Die Analysefirma nannte Deutsche Telekom als bevorzugte Auswahl und verwies auf die marktführende Stellung des Unternehmens in Deutschland sowie auf das starke Kapitalrendite-Profil. Die geplante Übernahme von Fiberhost und Inea von Macquarie Asset Management für rund 1 Mrd. € erwartet man, dass sie die feste Breitband-Präsenz von T-Mobile Polska in Polen stärkt, allerdings sollte sich der Effekt des Transaktions in Kürze nicht voll auswirken.
Freenet, das als zweitlieblichste Telekommunikationsaktie identifiziert wurde, erhielt eine neutrale Bewertung aufgrund fehlender kurzfristiger Impulse bis Ende 2026. Die Analysten betonten, dass der Umsatzwachstum von Freenet im ersten Halbjahr, das durch die Übernahme von Mobilezone angetrieben wurde, zu einem bestätigten Gesamtprognoseverlauf für 2026 führte und Erwartungen auf eine stärkere Performance im zweiten Halbjahr enthielt.
Kepler Cheuvreux betonte, dass die Bewertungen im gesamten Sektor weiterhin niedrig bleiben und dass für Investoren mit einem Zeithorizont von mehr als 12 Monaten Kapitalrenten ein Potenzial für eine höhere Rendite bieten. Die Empfehlungen der Firma liegen auf Unternehmen, die ein Profitwachstum durch interne Initiativen und Einnahmequellen schaffen, die über traditionelle Telekommunikationsdienste hinausgehen, trotz der insgesamt vorsichtigen Haltung des Sektors.
Die historische Performance, die von ProPicks AI für Siemens Energy und Sandisk angegeben wurde – jeweils +231,5 % und +189 % –, wurde im Rahmen einer breiteren Diskussion über unterbewertete Möglichkeiten erwähnt, obwohl diese nicht unmittelbar mit den aktuellen Telekommunikationsempfehlungen verbunden waren.













