Die deutsche Verbrauchervertrauenszahl belief sich im September auf -26,6 Punkte, nachdem sie im August auf bisher revidierte -29,4 Punkte gesunken war, wie das Nürnberger Institut für Marktforschung (NIM) am Donnerstag mitteilte. Die Zahl übertraf die Prognose der Reuters-Umfrage von -29,6 Punkten und markierte den vierten Monat in Folge eine steigende Tendenz.
Die Verbesserung wurde von einer Erholung der Einkommenserwartungen und einem bescheidenen Anstieg der Wirtschaftsaussichten angetrieben, obwohl der Gesamtindex gegenüber dem entsprechenden Niveau des Vorjahres weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt liegt. Rolf Buerkl, Leiter des Konsumklimas bei der NIM, bemerkte, dass die Wirtschaftsaussichten am Ende des Sommers zwar immer noch um mehr als sechs Punkte niedriger lagen als im Vorjahr, aber die aufeinanderfolgenden Gewinne einen leichtenAufwärtsverlauf zeigten.
Die Haushalte zeigten auch weiterhin Zurückhaltung beim Ausgeben, was die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit trotz der graduellen Verbesserung des Vertrauens widerspiegelt. Der GfK-Index, der vom Nürnberger Marktforschungsinstitut monatlich erstellt wird, dient als zentraler Indikator für die Stimmung der deutschen Verbraucher und beeinflusst die politischen und markttypischen Erwartungen.













