Die Aktien von Gens Aurea SpA verbesserten sich am Dienstag um 3,1 % auf 9,85 Euro an der Euronext in Mailand und damit weiter, nachdem Jefferies die Aktien mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 15 Euro in die Beobachtungsliste aufgenommen hatte, was grob gesehen einen Aufwärtspotenzial von rund 56 % zum vorherigen Schlusskurs impliziert.
Der italienische Schmuckhändler, der am 14. Juli im Rahmen eines IPO an der Euronext in Mailand zu einem Kurs von 10 € pro Aktie notiert wurde, erfuhr eine Unterstützung durch ein Post-IPO-Stabilisierungsprogramm, das von BNP Paribas verwaltet wird. Die Bank gab am 13. August eine Teilausübung einer Greenshoe-Option bekannt und erwarb 276.818 Aktien zu einem Preis von 10 € pro Aktie, wodurch das Gesamtangebot auf 10,38 Millionen Aktien steigt.
Jefferies hob Gens Aureas operative Dynamik hervor und wies darauf hin, dass das Unternehmen über 530 Geschäfte in fünf Ländern betreibt und bis 2029 auf etwa 850 Standorte expandieren will. Die Firma wies auch auf die Absicherungsstrategie des Unternehmens hin, mit der mehr als 80 % des erworbenen Golds innerhalb eines Tages abgedeckt werden, als einen entscheidenden Vorteil bei der Risikostrukturierung.
Die Finanzprognosen von Jefferies zeigen, dass der Umsatz von 836 Millionen Euro im Jahr 2025 auf etwa 2 Milliarden Euro im Jahr 2028 steigen soll, während das EBITDA von rund 105 Millionen Euro auf über 300 Millionen Euro ansteigen wird. Die Rendite auf das investierte Kapital des Unternehmens wird über den gesamten Zyklus hinweg bei über 45 % liegen.
Die Kursbewegungen von Gens Aurea gingen einher mit einer allgemeinen Rally dann Goldpreise, die am Mittwoch um 4,35 % steigen und bei etwa 4.523 USD je Unze schlossen – das höchste Settlement seit fast drei Monaten. Die Analysten führten die Goldrally auf sinkende langfristige US-Treasury-Zinsen und einen schwächeren US-Dollar zurück. Der italienische FTSE MIB-Index stieg in der Sitzung um etwa 0,4 %.












