Die Verbindlichkeiten von GE Vernova wurden am Ende des zweiten Quartals auf 176 Milliarden US-Dollar erhöht, was gegenüber dem Vorquartal um 13 Milliarden US-Dollar und 37 Prozent höher ist als vor einem Jahr. Dies spiegelt einen kontinuierlichen Anstieg der weltweiten Investitionen in die Strominfrastruktur wider.
Die Größe der Pendenzen – vergleichbar mit dem BIP mittelgroßer Volkswirtschaften wie Koweit oder der Slowakei – unterstreicht die zentrale Rolle des Unternehmens bei der Versorgung von Stromerzeugung und Netzinfrastrukturgeräten in den Segmenten Gas, Wind, Dampf und Kernenergie. Nach Einschätzung von GE Vernova entfallen rund die Hälfte der weltweit installierten Gas-Turbinenkapazität und ein Viertel der weltweiten Stromerzeugung auf das Portfolio des Unternehmens.
Die Nachfrage nach Gasturbinen nimmt rapide zu, unterstützt durch den rasanten Ausbau von Datenzentren für künstliche Intelligenz, die zuverlässige Kraftquellen mit hoher Leistung erfordern. Die HA-Klasse-Turbinen von GE Vernova, die im Blockbetrieb Strom mit einer Leistung von 400 MW bis 800 MW liefern können, profitieren stark von diesem Trend, ebenso wie die aerodynamischen Turbinen, die flexiblere Stromversorgung für Spitzenlast und abgelegene Standorte gewährleisten.
Erdgas, das häufig als Brückengas bezeichnet wird, aufgrund seiner 50 % geringeren Kohlenstoffemissionen im Vergleich zu Kohlekraftwerken, wird immer beliebter, da es zur Stabilisierung des Stromnetzes bei der steigenden Nutzung intermittierender Erneuerbaren-Energienquellen beiträgt. Das Portfolio des Unternehmens umfasst sowohl Großraum-Ladestösungen als auch Spitzenabsenketechnologien und ist somit gut positioniert, um von der anhaltenden Energiewende und der vom Rechenzentrum gelenkten Elektrizitätsnachfrage profitieren zu können.
GE Vernova erzielte im letzten Jahr Einnahmen von 38 Milliarden US-Dollar, und der Rückstand ermöglicht es laut Unternehmensakten, die Ergebnisse bis in die 2030er Jahre zu verfolgen.












