Die Aktien von NVIDIA Corp. (NASDAQ:NVDA) stiegen in diesem Jahr um 13,7%, dennoch bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit ihrer kapitalintensiven AI-Chip-Strategie. Jim Cramer von CNBC entkräftete diese Besorgnisse am Montag und sagte, dass sich der Wachstum von NVIDIA zunehmend an die direkte Nachfrage von Elon Musk und nicht an breitere Branchenpartnerschaften knüpft.
Während seines regelmäßigen Marktsegmentes unterstrich Cramer NVIDIAs Abkehr von groß angelegten Investitionen in externe AI-Firmen. Er vergleicht frühere Kritik an Jensen Huangs Kapitalallokation – früher als "lazy Susan"-Modell der Wiederverwendung von Mitteln bezeichnet – mit der aktuellen Ansicht, dass NVIDIA keine Kassen mehr extern einsetzen muss. Stattdessen verweist Cramer auf Musk's SpaceX als potenziellen Ankäufer für NVIDIAs fortschrittliche Chips, einschließlich der Plattform Vera Rubin. "Musk wird der größte Käufer dieser Chips sein", sagte Cramer und fügte hinzu, dass Musks Nachfrage allein ausreichend wäre, um eine beträchtliche Produktionskapazität aufzunehmen.
Die Diskussion über NVIDIAS Ausgabepipeline dreht sich darum, ob das Wachstum der Kapitalausgaben der hyperskaleren Unternehmen weiterhin in dieser Stärke anhalten kann. UBS prognostiziert, dass sich die Wachstumsrate der Kapazitätsausgaben der hyperskaleren Unternehmen in 2027 auf 25 % und in 2028 auf 6 % reduzieren wird, während Medienberichte Unruhe unter institutionellen Anlegern über den Zeitplan zur Monetarisierung von KI widerspiegeln. Die Angebotsseitigen Einschränkungen erschweren NVIDIAs Expansionspläne weiter, da die knappe Verfügbarkeit von Speicherschips eine schnelle Skalierung der Produktion hemmt.
Als Reaktion auf das defensive Sentiment erwarten bullische Berechnungen, dass die Gewinne pro Aktie von NVIDIA 2027 mit 15 US-Dollar und 2028 mit 20 US-Dollar liegen werden, angetrieben durch die bevorstehenden GPU-Modelle von Rubin AI. Die jüngste finanzielle Entwicklung des Unternehmens bleibt stark: Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 stieg der Umsatz im Rechenzentrum von Jahr zu Jahr um 92 % auf 75 Milliarden US-Dollar. Die Bruttomargen beliefen sich auf 75 %, und die Umsatzprognose für das zweite Quartal in Höhe von 91 Milliarden US-Dollar übertraf die Erwartungen der Analysten von 86,84 Milliarden US-Dollar. Das Management betonte außerdem eine Geschäftsmöglichkeit in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar bei CPU-Verkäufen für die Vera-Plattform und führte die Nachfrage nach agentischen KI-Anwendungen als Beweis für den anhaltenden Wachstumszug an.












