FLSmidth & Co. hat seine Prognosen für die Umsätze und die Profitabilität für das Gesamtjahr 2026 erhöht, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal angekündigte, dass die angepassten Ergebnisse die Vorhersagen der Analysten übertrafen, und damit die Aktien im frühen europäischen Handel um mehr als 9 % steigen ließen.
Der dänische Ingenieurkonzern erzielte für das Quartal ein bereinertes Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Wertberichtigungen (EBITA) in Höhe von 683 Millionen dänischen Kronen, ein Plus von 33 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und 22 % über den Konsensschätzungen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 16 % auf 3,9 Milliarden Kronen in konstant währungsausgedrückter Form, während die Bestellungen um 13 % auf 4,0 Milliarden Kronen ankamen.
Der operative Cashflow lag bei -83 Millionen Kronen und lag damit unter der dem Unternehmen von Anlegergesprächen zugrunde gelegten Konsensschätzung von 258 Millionen Kronen aufgrund höherer Working-Capital-Bedarfe. Die justierte EBITA-Marge belief sich auf 17,3 % und war ein Zeichen für eine verbesserte operative Effizienz.
Für das Gesamtjahr 2026 hat FLSmidth seine konservative Guidance für den organischen Umsatzwachstum in konstantem Währungswert von 0% bis 4% aufgestockt, nachdem der vorherige Rahmen bei negativen 1% bis 4% lag. Das Unternehmen hat außerdem sein Wachstumsziel im Bereich Service von 2% bis 5% auf 3% bis 5% erhöht und die Wachstumsprognose für Pumpen, Zyklonen und Ventile (PC&V) von 4% bis 7% auf 5% bis 8% angehoben. Die Wachstumsprognose für das Produktsegment blieb unverändert bei minus 15% bis minus 5%.
Die angegebene EBITA-Margin nach Korrekturen wurde von 15,5 % bis 16,5 % auf 16,0 % bis 16,5 % erhöht. Analysten von Jefferies stellten fest, dass die Resultate eine hervorragende Leistung darstellten, da die organischen Bestellungen, der Umsatzanstieg und die angepasste EBITA-Marge alle die Konsensschätzungen deutlich übertrafen. Sie fügten hinzu, dass die Prognose weiter aufgestockt worden war, sie jedoch lediglich mit unteren einstelligen Anpassungen an die Konsensschätzungen rechneten.









