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Die europäischen Aktien schließen die Woche nahe den Juli-Tiefs, da Öl und Anleihen niedrig stehen

Der Stoxx 600 schließt die Woche mit einem Rückgang von 0,6%; Brent-Rohöl erreicht ein einmonatiges Hoch aufgrund geopolitischer Risiken, während die Zinssätze für Bundesanleihen mit 10 Jahren nahe der Höchstwerte von 2011 liegen.

Marktredaktion · 22 Aug 2026 · 06:03 · 1 Min. Lesezeit
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Die europäischen Aktien schließen die Woche nahe den Juli-Tiefs, da Öl und Anleihen niedrig stehen
Photo: Unknown author Unknown author or not provided / Wikimedia Commons, Public domain

Die europäischen Aktien schließen die Woche nahe ihres niedrigsten Standes seit Juli ab, da die steigenden Ölpreise und die �prudierenden Zinserträge die Gewinne auf den wichtigen Indizes am Freitag aufheben. Der Stoxx Europe 600-Index fiel in der Woche um 0,6%, während er am letzten Handelstag ein Plus von 0,6% erzielte. Der deutsche DAX stieg am Freitag um 0,5%, während der FTSE 100 und der CAC 40 um 0,3% und 0,4% stiegen.

Die Brent-Rohöl-Futures setzten sich auf ein einmonatiges Hoch von 93,12 Dollar je Barrel und kennzeichneten damit einen wöchentlichen Anstieg von über 5 %. Die hinhängende Volatilität war auf das Versprechen von US-Präsident Donald Trump zurückzuführen, dass er gegen den Iran einen „wirtschaftlichen Krieg“ führen werde, die Auswirkungen der Sanktionen ausweiten und damit die Angst vor Unterbrechungen des Öllandesverkehrs durch den Hormuschluß anheizen würde.

Die Zinsen für Staatspapiere stiegen ebenfalls, wobei der 10-jährige Bundzins Deutschlands während des allgemeinen Verkaufsudschungs auf 3,22 % nahe der Höchststände von 2011 ansteigen konnte. Der US 30-Jahres-Treasury-Zins überschritt die Marke von 5,33 %, was den US-Finanzministerium veranlasste, seine Bondläufe für langlaufende Aktien zu verdoppeln, um die Märkte zu stabilisieren. Die Protokolle der Juli-Sitzung der Federal Reserve enthüllten, dass die Zentralbank-Vertreter weiterhin bereit sind, die Zinsen zu erhöhen, falls sich die Inflation fortsetzt. Der Chefökonom der Europäischen Zentralbank, Philip Lane, warnte jedoch, dass eine Inflation nahe der 3 % in der Eurozone ungünstig ist und die Wahrscheinlichkeit eines Zinserhöhungsbeschlusses im September erhöht.

Die Unternehmensgewinne und die Transaktionsgeschäfte gaben gemischte Signale. Der schwedische Heiztechnikhersteller Nibe Industrier AB steigerte sich um 7,4% nach dem Überschreiten der operativen Gewinnprognosen für das zweite Quartal, angetrieben durch die hohe Nachfrage in seiner Division Climate Solutions. Im Gegensatz dazu fiel Banca Generali SpA um 2,6% nach dem Ankündigen durch Monte dei Paschi di Siena von Allendo-Angeboten im Wert von etwa 34 Mrd. € (39,76 Mrd. USD) für Banco BPM und den Vermögensverwalter.

Die Analysten der UBS betonen, dass die Intervention des Treasurys nur temporäre Entlastung bringt und nicht die zugrunde liegenden Spannungen beseitigt. Sie warnen, dass Interventionsmaßnahmen auf dem Anleihemarkt in der Geschichte nur begrenzte langfristige Lösungen geboten haben, wenn die fiskalischen, inflationären oder versorgungsmäßigen Entwicklungen weiterhin ungünstig sind.

Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Finance Review Daily mit KI-Unterstützung erstellt.
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